Mittwoch, 1. November 2017

Meine Novemberpläne 2017

✦ Am 4. November habe ich meinen Erste-Hilfe-Kurs. Ew.
Bye bye, schöner Samstag. Aber hey, zumindest habe ich dann einen Teil meines Führerscheins dann hinter mir ... zwar ein kleiner, aber Kleinvieh macht schließlich auch Mist.

✦ Mich graut es vor dem Dienstag (7.). In Typografie müssen wir verschieden Schriftarten-Websiten vorstellen ‒ zwar in Partnerarbeit, aber hell no. Ich kenne die Leute nicht und hasse Vortragen einfach des Todes. q_q

✦ Nach etwas vergangener Zeit werde ich vermutlich am 10., einem Freitag, meine Freunde wiedersehen, zumindest einen Teil davon. Aber besser als nichts. 💜

✦ Das Wochenende vom 11. auf den 12. werde ich in Marburg verbringen, da dort eine Freundin vor kurzem hingezogen ist. Wir werden uns hoffentlich einen schönen Shoppingnachmittag in der Stadt machen und wieder Zeit haben, uns gegenseitig auszuquatschen ‒ über WhatsApp sind die langen Texte auf Dauer doch ziemlich unbequem.
Ganz ehrlich: Ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind drauf! 

✦ Irgendwann gegen Ende November sollte es einen kleinen Crashkurs zu 3D Modelling für mich und die anderen Azubis aus meiner Klasse in der Firma geben,  da wir ab nächsten Monat Blockunterricht zu einer 3D-Software haben werden. 

✦ Eine Festkraft (mit der meine Pausengruppe und ich viel rumhängen) hat in der Firma demnächst Geburtstag und eine Azubi und ich haben schon eine lustige Idee, was wir ihr schenken können. Ich freue mich schon auf die Reaktion des Geburtstagskindes. :D 



Dienstag, 31. Oktober 2017

Halloween als Inspirationsquelle

Eigentlich bin ich kein Fan von Halloween, ich kann mit diesem "Fest" nicht wirklich was anfangen. Aber ich wollte es euch nicht vorenthalten und habe somit diesen Special-Artikel geplant und letztendlich umgesetzt, denn es gibt nichts Schöneres, als zu irgendwelchen besonderen Anlässen Artikel zu schreiben. Die nehmen einem quasi die Arbeit ab. 😄

Mir war sofort klar: Ich möchte meine OC's mit einbauen. Es gab seit Ewigkeiten nichts mehr, was mit meinen OC's zu tun hatte und das finde ich unglaublich traurig, denn schließlich sind es meine eigenen Figuren. 

Ich brauchte auch nicht lange, um ein Motiv zu finden ‒ ich habe einfach in wenigen Minuten die groben Körperposen aufs Papier gekritzelt und schon befand ich mich im Ausarbeitungsmodus. 









Das Colorieren zog sich über mehrere Tage und dauerte Ewigkeiten, da ich Myndees Feuer als Lichtquelle nutzte und somit die Kleidung, Haare etc. gelbe Lichtränder bekam. 
Aber nach gefühlt endloser Arbeit kam ich dann doch letzten Freitag zu einem Ergebnis:

Click me!

Und ja, ich dachte, ich benutze Myndees Pose vom OCmas letztes Jahr erneut, da sie als Hexe kostümiert ist und diese quasi zaubern können. :D 

Was ich dringend üben muss: Die Lichtpunkte in den Augen. >_< Mayumi schielt böse vorbei meiner Meinung nach, das stört mich. xD 

Zudem sind hier und da ein paar Merkmale des jeweiligen Kleidungsstils eingebaut: Myndee trägt die langen, weiten Ärmel, Chibi-Julie hat die Schleifen an den Strümpfen, an Mayumis Umhang hängt die Schleife wie bei ihrer Uniform (bloß andere Farben) und auf Jay's Kopf befindet sich ihre bekannte Mütze, zudem trägt sie ihre süßen Hasenpuschel an den Füßen. 

Random Fact: Ich habe hier ohne Referenzen gearbeitet und jede Pose ist aus dem Kopf gezeichnet. I'm so fuckin' proud!

Montag, 30. Oktober 2017

Mein Oktober 2017

 Erste Woche: 2. bis 8. Oktober 2017

✦ In der ersten Oktoberwoche sollte ich am Empfang eingelernt werden, die schlimmste Woche eines jeden Azubis. 
Jedoch lag mein Karma gut und die Empfangsdame war nur am Montag da und die restlichen drei Tage (Dienstag war ja Feiertag) im Außendienst. 
Somit verbrachte ich von Mittwoch bis Freitag die Tage am Empfang mit anderen Azubis, am meisten hat mir aber der Donnerstag gefallen, da der Azubi ebenfalls Grafiker war und ich ihn bereits kannte., er hatte mir hilfloses Ding nämlich mal bei meiner Homepage geholfen.
Er schaute sich meine Homepage an, um zu schauen, wie weit ich inzwischen gekommen bin und gesagt, dass er sie richtig cool findet. Aw, thank u. 💜
Ansonsten schauten wir uns auch noch andere Websites an, die die Firma (bzw. die Mitarbeiter) gemacht hat und er zeigte mir seine eigenen Website-Entwürfe, die er alle im ersten Lehrjahr angefertigt hat. Ich konnte mir dadurch auf jeden Fall ziemlich viel Inspiration holen. 😊
Außerdem hat er mir den Ordner gezeigt, indem alle Klausuren der letzten Jahre archiviert sind. xD 

✦Am 4. Oktober schrieb ich den Artikel darüber, dass ich einen Charakterentwurf gezeichnet habe und am überlegen sei, diesen Charakter als OC aufzunehmen. 
Und jetzt nach etwa einem Monat kann ich auch erleichtern: Ja! Ich muss sie nur ein bisschen auf den Kopf stellen, aber sie gefällt mir so gut, ich will sie haben! Und ich habe schon einen Namen dafür. Aber seid gespannt. 

✦ Mein Wochenende verbrachte ich mal wieder mit Malen. Den ganzen Samstag saß ich an der Leindwand für meine Oma und war am Ende so zufrieden damit.

Zweite Woche: 9. bis 15. Oktober 2017

✦ Durch unser Meeting aka Frühstück lernte ich am Morgen des 11. Oktobers mal das Team komplett kennen. Und ich war überraschenderweise mutiger, was das Reden anging, als üblich. 
Ich freue mich schon auf das nächste Meeting, denn das findet immer einmal im Monat statt. 

✦ Der 11. Oktober ‒ aiii, wie habe ich mich auf den Tag gefreut. Es kam ein technisches Upgrade bei mir! 
Nachdem ich jetzt gute drei Jahre mit meinem kleinen Grafiktablett gearbeitet hatte, war es einfach immer eine komplett andere Welt für mich, als ich auf der Arbeit ein funkelnagelneues Grafiktablett bekam (übrigens durch meine ehemalige Ausbilderin. Thanks ;-;) und dann mal zu Hause was machen wollte. Die Oberfläche war anders, der Stift war nicht so griffig, allgemein einfach meh. 
Das auf der Arbeit ist einfach viel besser als mein altes und so stand ich spontan eines Morgens mit dem Gedanken auf “Ich bestell mir das jetzt!‟ ‒ gesagt, getan. Am Samstag bestellt und am Mittwoch gekommen. 
Falls wer fragt: Es ist ein Wacom Intous Pro in der Größe M. Und ich habe es "Bae" getauft.

Dritte Woche: 16. bis 22. Oktober 2017

✦  Außerdem beinhaltete der Oktober eine kleine Veränderung, was die Arbeit angeht: Nachdem ich mit viiiel Mut meine Teamleitung gefragt habe, ob ich denn an den freien Tisch draußen beim Rest des Teams sitzen dürfte (der wurde vor kurzem frei), hatte sie nichts dagegen und klärte das noch mit der Perso. 
Seit dem 17. sitze ich also nun in Gesellschaft und fühle mich nicht mehr alleine, kann hin und wieder mal reden und allgemein sind die Tage nicht mehr allzu grau in Vergleich zu vorher. 

✦  Die Azubis, mit denen ich immer Pause machen, und ich waren mal so cool und haben am Freitag (20.) zusammen in der Pause gekocht. Zugegeben, das Essen war ein bisschen traurig, aber es war trotzdem lustig und wir sollten das definitiv öfter machen. 

✦ Seit dem 20. Oktober sitze ich an einem privaten Homepage-Projekt und kann im Moment mich nicht beherrschen, weil ich ständig neue Ideen bekomme. Das Stylesheet steht eigentlich, aber wahrscheinlich werde ich es bald umschmeißen, da ich inzwischen andere Inspirationen sammeln konnte. 

✦ Am Samstag (21.) war ich bei meiner Oma, um ihre Leinwand abzuliefern. Sie war komplett aus dem Häuschen, als ich das Bild auspackte und streunte direkt in der Wohnung herum, um ein geeigntes Plätzchen zu finden. Ich persönlich empfahl ihr einen Raum mit Licht, damit man das Glitzer sehen konnte. 
Anschließend bekam ich Pizza und als Nachtisch ein Stück yummi Torte. 
Gegen fünf Uhr habe ich sie verlassen, da ich nochmal in der Stadt vorbei schauen wollte. Plan war, mir irgendein Buch über Design zu kaufen, da ich mich weiter entwickeln möchte, allerdings fand ich vorher die Abteilung über Zeichnen und Malen bei Thalia und naja. Ich konnte mich nicht zurückhalten und schaute mir jedes Buch dort an. Vor allem, als ich zuerst das Buch "Alles über Copic-Marker" erblickte, konnte man mich nicht mehr von dem Regal bekommen. 
Die Abteilung über Design fand ich zwar, allerdings waren mir da zu viele Menschen, da hatte ich dann auch keine Lust mehr. xD  
Ich stattete noch den Schreibwarenladen einen Besuch ab und auch da konnte ich das Geld nicht im Geldbeutel lassen. 
So sah letztendlich meine Ausbeute an dem Tag aus: 



Vierte Woche: 23. bis 29. Oktober 2017

✦ Wahrscheinlich haben viele geweint über diese Tatsache, aber ich war so fucking froh, als ich am Dienstag wieder Schule hatte. Einfach mal einen Tag lang nur sitzen und nichts machen, ab und zu den Finger erheben (sollte drin sein. Ich bemühe mich) und um 15 Uhr schon nach Hause fahren können.
Zudem schweiften wir in Drucktechnik vom Thema Farblehrer ab zu Kosmologie ‒ das war die erste Physikstunde in meinem Leben, in der man mein Interesse mal wirklich geweckt hat. Von mir aus können wir gerne weiter drüber reden, ist weitaus cooler als so ödes Druckverfahren. xD

✦ Ihr müsst mich jetzt bitte hochloben, sagen, dass ich das fein gemacht habe und allgemein stolz auf mich sein: Am 24. habe ich mich bei der Fahrschule angemeldet! 
Und ich habe jetzt schon keine Lust mehr ‒ 14 Pflichtstunden in der Theorie, das dauert mir zu lang! xD 

Resttage: 30. bis 31. Oktober 2017

 ✦ Vom 29. auf den 30. war ich bei einer Freundin (welche ich durch die Ausbildung kenne). Dafür bin ich extra den weiten Weg mit dem Zug nach Mittelhessen (knapp drei Stunden) gefahren und wir haben den ganzen Abend lang Trash-LP's von Gronkh geschaut.
Am nächsten Morgen haben wir dann weiter geschaut, allerdings habe ich dann um 14:09 Uhr den Zug nach Frankfurt genommen und war gegen 16:40 Uhr wieder in meiner trauten Heimat.
Fazit: War ganz nice und würde ich definitiv nochmal machen. c: 

Anklicken für die volle Auflösung
Ein Bild ist nicht enthalten ... das kommt noch (Halloween und so), ich möchte euch nicht die Überraschung nehmen. xD

Wenn man die diary-Artikel liest, müsste man wissen, wie es mir im Moment geht ... es ist ein Hin und Her. Sobald ich aber zu Hause bin, habe ich so viel Energie und Motivation in mir, mit meinen eigenen Projekten voran zu kommen. Ich bin so froh darüber, wieder die Lust und Freude gefunden zu haben, Zeichnungen anzufertigen und ich merke selber, wie es mir Kraft gibt.
 Diesen Monat habe ich außerdem angefangen, CSS in Blogger einzusetzen und wie ihr seht ‒ es hat sich schon ein bisschen was geändert hier. Wie gesagt, es ist derzeit nur Ausprobieren und mehr Spielerei, als das überhaupt etwas dabei zustande kommt. Aber das Caps bei den Überschriften von der Serifenschrift ist weg und meine Trennstriche sind jetzt auch ein bisschen mehr aufgepeppt. Fehlt jetzt nur noch, dass ich fremde Fonts in Blogger einfügen kann. >_<
Im Moment kreisen meine Gedanken meistens um meine eigene Projekte ‒ eine neue Artikelreihe ist gestartet worden, ich will das Homepage-Projekt voran bekommen und ich muss mich zu CSS nebenbei noch weiter informieren. Sollte ich nächstes Jahr in die Homepage-Abteilung kommen, möchte ich schon so gut es geht mich in dem Gebiet auskennen (habe 'ne Story von einer Azubi gehört und somit habe ich Angst, als Unwissende dort reinzukommen). Außerdem muss noch ein neuer OC fertig gemacht werden und argh, ich benötige einfach mehr Stunden am Tag, um all das fertig zu kriegen. Vielleicht habe ich das ja jetzt durch die Zeitumstellung. xD


Samstag, 28. Oktober 2017

tradigital #01: Es regnet Kirschblüten!

Ich grüße euch somit zu einer neuen Artikelreihe, welche seit einigen Wochen in meinen Kopf herum schwirrt, eigentlich kurz nachdem ich diesen Tweet gepostet hatte:


Dieses Bild war anfangs für Mayumis Steckbrief-Seite gedacht, aber ich kam irgendwie auf die Idee, das Bild auch digital auszuarbeiten und dann wurde das zu einer Artikelreihe.

Was ist „tradigital”? 

Es lässt sich bereits aus dem Wort herableiten: Traditionell und digital. 
Ich fertige zu einem Motiv einmal eine traditionelle und eine digitale Variante an. Im traditionellen Bereich habe ich die Auswahl zwischen normalen Bunt- und Aquarellstiften, aber auch Copics und Farbe jeglicher Art wird benutzt.
Am PC sieht es anders aus - hier habe ich nämlich den Vorteil, mit Effekten spielen zu können und so dem Bild eine noch interessantere Wirkung geben zu können.
Das Motiv und die Colo bleibt allerdings gleich.

Da man auf dem oberen Screen die Skizze nicht voll sehen kann, bin ich mal so sozial und zeige sie euch nochmal mit kompletten Ausschnitt:



Und so sieht sie dann in beiden Varianten aus:



Traditionell

Für die Kirschblüten im Hintergrund habe ich Copics genutzt, ansonsten wurde alles mit Aquarellstiften coloriert. Eigentlich nichts Besonderes, es war eine Colo wie jede andere.

Digital

Bei diesem Bild habe ich einmal mit dem alten und mit meinem aktuellen Grafiktablett gearbeitet. Am meisten mag ich ja, dass es durch die fliegenden Kirschblüten so "luftig" wirkt. Die unscharfen Blüten habe ich mir übrigens aus einem Video von Seena geklaut. :b
Zudem wurde auch noch ein wenig Bokeh eingebaut - mein kleines Markenzeichen auf der Arbeit, weswegen ich mir dachte, dass könnte ich ja auch in meine Zeichnungen benutzen.

Hier nochmal zur Einzelbetrachtung der Bilder:

24. September

13. Oktober

Die nächsten tradigital-Artikel werden sich übrigens um den Rest meiner OC's drehen, da ich deren Steckbrief-Seiten gerne mal aktualsieren möchte, was die Bilder angeht. Die sind schließlich schon ein Jahr alt.

Freitag, 20. Oktober 2017

Wenn Eintönigkeit Überhand nimmt

Es ist mir so fucking unangenehm, denn ich habe das Gefühl, dass meine Artikel im Moment einfach nur aus Rumgeheule bestehen, aber ich kann nichts dafür ‒ ich bin fast jeden Tag für eine gewisse Zeit nun mal unzufrieden, unglücklich, traurig halt. 
Inzwischen befinde ich mich nun vier Wochen in der neuen Abteilung und bin nach wie vor nicht wirklich happy. Am Anfang war's cool, Fotomontagen zu machen und einfach mal wieder in Photoshop auszurasten, nachdem meine andere Abteilung eher im grafischen Bereich unterwegs war. Aber nach dem dritten Mal am Stück möchte man wirklich mal was anderes machen, so ticke ich zumindest.

Das Aufgabenspektrum ist verdammt klein und langweilt mich inzwischen. Ich mag's nicht, wenn man morgens aufsteht und bereits weiß, was einem den ganzen Tag bevor steht. 

Mir ist das irgendwie alles zu lieblos, ohne persönliche Bindung wie bei einem Langzeitprojekt zum Beispiel und ich fühle mich schlecht, wenn ich in einen Banner / Thumb / whatever, I don't care zwei Stunden Zeit stecke, weil ich mir so viel Mühe gebe. Ich probiere viel rum, versuche aus dem Basic Stuff etwas Eigenes zu machen. Ich will, dass irgendwo in der Grafik eine Unterschrift von mir ist, ein Erkennungsmerkmal. 

Und im Endeffekt mache ich nach einem abgeschlossenen Auftrag quasi wieder alles von vorne: Freistellen, Hintergrund bauen, Schrift einfügen, abschicken, Feedback holen und gegebenfalls verbessern ‒ fertig. 
Es wird zur Routine und meiner Meinung nach bekomme ich einen Tunnelblick, wenn ich jeden Tag die gleichen Dinge mache. Ich will nicht jeden Tag Banner gestalten. 
Manchmal braucht man Abstand von gewissen Dingen, um mal einen Richtungswechsel zu bekommen, wie beim Zeichnen eben. 
Weihnachtsbanner kotzen mich jetzt schon an, da ich sie die ganze Woche gemacht habe. Diese ganzen Tannenbäume, Weihnachtskugeln und roten Mäntel ‒ ich bekomme davon Ausschlag.

Vorher, in meiner alten Abteilung, durfte ich zwischendurch Langzeitprojekte machen, in denen ich wirklich mein Herzblut reinstecken konnte.
Ich meine, als ich das Homepage-Projekt im September hatte, bin ich sogar krank auf die Arbeit (und zusätzlich mit Migräne am Morgen aufgewacht), weil ich solche Motivation hatte, da voran zu kommen. 
Und auch sonst habe ich da verschiedene Aufgaben gemacht, sowohl im Print- als auch Digitalbereich. Ich hatte Abwechslung und Zeit, mich von Tunnelblicken im jeweiligen Aufgabengebiet zu lösen und hatte nicht die Sorge, in eine Routine zu verfallen.
Hier ist das nicht so. Und es stört mich gewaltig. 

Seit Dienstag sitze ich beim Rest des Teams, da dort ein Tisch frei geworden ist. Immerhin fühle ich mich nicht mehr so einsam wie vorher und die Zeit geht schneller vorbei, aber ... ich weiß nicht. Besser geworden ist die Lage nur ein bisschen.
Es zieht mich heftig runter, jeden Tag einfach immer das Gleiche zu machen und ich habe das Gefühl, dass die nächsten Monate somit ziemlich anstrengend werden.
Bei einigen habe ich mich auf der Arbeit schon ausgekotzt, zwar nicht so "emotional" wie hier, aber viele verstehen mich und können nachvollziehen, wie ich mich fühle. Helfen können sie mir jedoch nicht.
Meine Wochenenden verbringe ich im Moment viel am Schreibtisch und PC, um mich mit eigenen Projekten zu trösten, aber es hilft auch nicht komplett. Schließlich verbringe ich ja gute vierzig Stunden in der Agentur pro Woche ‒ und mein Wochenende beträgt ja insgesamt 48 Stunden, wovon einige davon durch Schlafen ja schon wegfallen. 

Ich weiß einfach nicht, wie ich die nächste Zeit dort überleben soll, wenn ich mich nach den vier Wochen schon nicht mehr morgens freue, aufzustehen. Aber es hilft nichts weiter als die Zähne zusammen zu beißen und sich nicht allzu zu sehr von dieser Eintönigkeit runterziehen zu lassen, was mir allerdings sehr schwer fällt.




Sonntag, 15. Oktober 2017

Fachabi ‒ doch kein Abi?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute Fachabitur mit Abitur nicht gleichsetzen, es folgt immer so ein abwertender Unterton, sobald sie über meinen erreichten Schulabschluss reden. Es gab schon sogar hin und wieder den Fall, dass zu mir gesagt wurde, dass ich "nur" Fachabi habe ‒ und ich kurz davor war, meine Argumente auszupacken, denn für mich ist Fachabitur gleich viel wert wie normales Abitur. Wenn nicht sogar mehr.  

Denn meiner Meinung nach sagt einem ein Fachabitur viel mehr über die eigene Zukunft aus als ein normaler "allgemeiner" Schulabschluss.  

Reden wir mal über meinen Fall: 

Sofern man die Richtung beruflich einschlagen möchte, mit der man sich im Fachabitur auseinander gesetzt hat, sind die zwei Jahre eine wirklich gute Grundlage.  Ich selber konnte beispielsweise so viel lernen und ausprobieren. Da ich auch noch einen Blog mit quasi diesem Schwerpunkt (Zeichnen, Kreativität ‒ u know?) parallel geführt habe (und weiterhin führe, lel), vertiefte ich hier mein angesammeltes Wissen in der Schule und baute es so noch weiter aus.
Dadurch habe ich Anfang der Ausbildung ziemlich gute Karten gehabt und die Leute waren überrascht, was in mir kleines Ding so alles schon drin steckt.
Also Argument 1: Man kann bereits während der Schulzeit erfahren, ob einem die Richtung liegt und wenn ja, hat man bereits einiges an Skills sammeln können.  

Dann wurde mir letztens gesagt, dass Fachabi unnötig wäre, da man ein Jahr arbeiten geht und somit nichts machen würde ... was ich allerdings ablehne.  Alleine das ist ein Vorteil, da man wirklich ein Jahr (wenn auch drei Tage die Woche) neben der Schule auch mal Arbeitswelt kennenlernt, praktische Erfahrungen sammeln kann.
So kommt man zum Beispiel in der elften Klasse schon in Kontakt mit Kunden wie in meinem Fall, lernt Konflikte kennen und muss auch mal mit Stresssituationen klar kommen, wenn Deadlines früher fallen als eigentlich geplant. Außerdem schadet es nicht, mal Arbeitsluft zu schnuppern, denn ein Jahr Praktikum ist ein ganz anderes Kapitel als zwei kurze Wochen, wie ich sie in der achten und neunten Klasse hatte, in denen man nur die schönen Seiten des Berufs mitbekommt.
Außerdem: Die Schule lief ja trotzdem weiter, ist ja nicht so, als hätten wir in der Zeit keine Klausuren und Abgabetermine gehabt.

Und selbst wenn wir das erste Jahr arbeiten gegangen sind und der Unterricht entspannt und der Stoff eher lasch war, so war das zweite und letzte Jahr doppelt so stressig, also hatten wir genauso viel zu tun wie ein Abiturient. Neben den normalen Schulfächern mussten noch die Schwerpunktfächer wie Design, Kunstgeschichte und Konstruktives Zeichnen von der Leistung her passen, denn ein Fachabitur mit schlechten Noten in den Schwerpunktfächern sieht einfach grauenhaft aus.  

Zusammengefasst: Fachabitur ist genauso anstrengend wie normales Abitur. Und ich stelle es vor das allgemeine Abitur.
Ich möchte keinen persönlich angreifen, aber bei manchen Leuten habe ich nach dem Abitur das Gefühl, dass sie nicht wissen, was sie aus sich machen sollen und studieren dann erstmal irgendwas, in der Hoffnung, das zu finden, mit dem sie ihr Leben finanzieren möchten. 
Deswegen lege ich es aber wirklich jedem ans Herz, der schon weiß, welche Richtung er einschlagen möchte, seinen Abschluss mit dem jeweiligen Schwerpunkt zu machen. Mir persönlich hat es sehr geholfen, einen guten Einstieg in den Beruf zu haben und hat meine zwei Schuljahre auch ein wenig angenehmer gestaltet ‒ denn nichts ist schöner, als wenn sich die Schule quasi um das eigene Hobby dreht.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Ein Sternenhimmel für Oma

(heute mal mit einem Extra-Begrüßbild, obwohl der Artikel zur "Let's Paint"-Reihe angehört)

Eine eigenartige Begrüßung ... aber mein Fetisch gegenüber den Sternen und dem Welttraum sollte ja längst kein Geheimnis mehr sein. 😅 Es ist ja in meinen ganzen Zeichnungen und Gemälden ständig aufzufinden.

So wie auch in dem, welches ich heute zeigen werde. 
Es ist ein besonderes, da ich es in Auftrag meiner Oma gemalt habe, die leider knapp ein Jahr warten musste. Zum einen, weil ich keine Zeit hatte (Fachabi frisst verdammt viel Zeit ... und Kreativität), zum anderen, weil ich mich danach um meine Zukunft kümmern musste. Doch der Hauptgrund war meine Unzufriedenheit.

Doch fangen wir nicht mitten drin an, sondern direkt von Anfang an. 

Klar war, dass meine Oma unbedingt etwas mit bunten, leuchtenden Farben haben wollte, eben genau so, wie meine Bilder es waren, die ich ihr gezeigt hatte (es war übrigens letztes Jahr im November).

So setzte ich mich also in den Winterferien, als alle Klausuren geschrieben waren und ich somit wieder Zeit für so etwas hatte, hin und kritzelte ein wenig herum. 


Ich arbeitete die Skizze aus und präsentierte sie Ende Januar meiner Oma. 


Sie war allein schon von dieser kritzeligen Skizze begeistert und brauchte nicht lange, um zu sagen: "Ja, mach das so. Das gefällt mir!" 

Also fing ich wenige Tage später an, die Skizze auf Leinwand zu übertragen und war schon nach wenigen Stunden unzufrieden ... weswegen die Leinwand viele Monate auf meiner Staffelei stand. Unberührt, da es mir nicht gefiel, wollte ich es nicht fertig machen. Ich vergaß den Auftrag, da anderes wichtiger und dringender wurde, und widmete um ehrlich zu sein anderen Bildern mehr Aufmerksamkeit (leider hab ich auch kein Foto von dem Gemalten ... so verdammt scheiße fand ich es xD) 

Letzten Freitag (6. Oktober) überlegte ich. Was gefiel mir an dem Bild nicht? Es waren nicht nur die Farben, nein, auch das Motiv. Es gab keinen Eyecatcher – meiner Meinung nach.
So schnappte ich mein Skizzenbuch und zeichnete quick and dirty mit dem Kulli Striche aufs Papier, die irgendwann zu Formen wurden und Dinge darstellten. 
Ich war zufrieden. Zufriedener als mit der ersten Skizze.

Damit ich vor dem Malen genau wusste, welche Farben wo verwendet werden (ja, durch die Arbeit hab ich mir so einen verdammt übertrieben organisierten Workflow angeeignet ... und das selbst xD), packte ich meinen Wasserfarbkasten aus und pinselte die Farbe aufs Papier. 




Dieses Wochenende stellte ich die Leinwand wieder auf die Staffelei, holte die Farbtuben aus meiner Malkiste und räumte den Müll (also Zeug, was woanders keinen Platz hat) von meinem Schreibtisch, um Platz für die Malutensilien zu schaffen. 

12,5 Stunden etwa saß ich an dem Bild – ohne wirkliche Pause. Höchstens 15-20 Minuten zum Essen, aber das habe ich am PC verrichtet. 
Ansonsten war es arbeiten ohne Pause von etwa 12 bis halb 1.


Wie auch bei meinem letzten Leinwandbild mit dem Baum wurde hier ebenfalls Glitzer verwendet - bei dem Sternen"staub" und dem Ring des Planeten. c: 

Mir gefällt es vor allem sehr, wie durch die Farben die Berge einem das Gefühl vermitteln, als würden sie leuchten. Eigentlich hätte ich der Logik halber mehr Rosa reinbauen müssen, aber I don't care.
Trotzdem bin ich doch schon ein wenig stolz auf mich, dass ich das Motiv ohne Vorskizze auf Leinwand so übertragen konnte. 
Es ist aber auch eine echt scheiß Arbeit, die vorher aufgetragene Farbe zu übermalen, ohne, dass man sie trotzdem noch sieht. 

Was noch fehlt: Meine Signatur ... mach ich aber noch die Tage. xD

Jetzt muss es nur noch meine Oma bekommen - die weiß von dem fertigen Bild übrigens noch so gaaar nichts. 😁
Aber ich bin schon gespannt, wie sie reagieren wird. c:


Montag, 9. Oktober 2017

art feelings #06: Die Kraft, die wir in uns tragen


Das heutige Bild ist ursprünglich nicht als "art feelings"-Artikel gedacht worden, aber beim Malen und vor allem nach einem echt aufbauendem Gespräch am Freitag wurde mir klar, dass hinter dem Bild ein kleiner Gedanke meinerseits steckt. 
Es kann sein, dass ich eventuell ein wenig vom Bild abkomme ... aber ich muss das mal los werden, vielleicht, um mich selber zu ermutigen – who knows.


 Wenn ich euch jetzt fragen würde, was ihr auf dem Bild seht, würdet ihr antworten: Einen Baum. Vielleicht auch noch mit Mond und buntem Himmel, aber das Erste, was einem ins Auge fällt, ist der Baum.
Er sieht normal aus, nicht wirklich spannend. Er ist nichts Besonderes.
Knorrige Äste, ein dicker Stamm ‒ zu finden in jedem Wald. 

Auf den ersten Blick. Betrachten wir dieses Bild doch mal genauer.


In sich trägt dieser Baum eine Kugel, gefüllt mit Magie, die ihn zu etwas Besonderem macht, zu etwas eigenem. Und genauso ist es bei uns allen doch auch so.

Jeder trägt in sich eine Kugel, die ihm besondere Kräfte gibt. Diese Kräfte sind in anderen Worten auch Talente, Hobbys, Leidenschaften. 


Ich nehme mal frecherweise mich als Beispiel: Mein größtes Hobby und größte Leidenschaft sind das Zeichnen und Malen sowie Gestalten, und das seit vielen, vielen Jahren. Ohne diese Dinge würde meine innere Kugel sozusagen total leer und ohne Magie sein. Ja, diese Hobbys erfüllen mich und machen mich zu dem, der ich bin. 

Jeder, wirklich verdammt nochmal jeder, hat meiner Meinung nach eine Kugel in sich, die darauf wartet, durch Hobbys etc. in Form geschliffen zu werden. 


Zu einem Kristall sozusagen.
Doch dies ist ein langer Prozess, der viel Zeit und Geduld erfordert. Selbst meine Kugel hat noch viel vor sich, denn ich befinde mich gerade erst am Anfang meiner langen Reise.
Hetzt euch nicht auf eurem Weg, denn jedes Hobby, jedes Talent benötigt Durchhaltevermögen und vor allem Höhen und Tiefen. Tiefen, die dir zeigen, wie hart du dafür kämpfen musst und Höhen, die dich an den Erfolgsmomenten erfreuen lassen und zeigen, wie erfüllend dieses Hobby für dich doch ist.

Und wenn du jetzt den Kopf schüttelst, weil du denkst, dass du talentlos seist (oder es dir eingeredet wird), dann hat deine Kugel noch nicht das gefunden, für das sie zu einem Kristall werden möchte. Denn jeder hat etwas, für das er bestimmt ist. Wirklich jeder.



Mittwoch, 4. Oktober 2017

Gibt es Zuwachs?

Im Moment bin ich dabei, mich wieder in mehr Positivität zu wiegen und alles mit einer gewissen Prise mehr Optimismus zu betrachten. Da mich meine derzeitige Situation in der Ausbildung etwas runterzieht, versuche ich, mich privat wieder aufzuraffen. Und was hilft mir da mehr, als meiner größten Leidenschaft nachzugehen? 

Ich lag am Montag im Bett und wollte den Abend entspannt ausklingen lassen. So schaltete ich also Inuyasha-Folgen am Laptop ein und kramte mein Skizzenbuch aus dem Regal.
Es folgten einige Skizzen, dann entschied ich mich, irgendwas etwas Elfenhaftes zu zeichnen. Es floß ein wenig "Ever Oasis" ein ‒ ein Spiel, welches im Moment spiele.


Vom Aussehen her erinnert sie mich ziemlich an Myndee und ich war anfangs unsicher, ob ich ihr trotz Zopf wirklich so einen Pony geben sollte ‒ aber just be serious, ich finde das hat etwas. o:

Ich ließ die Skizze eine Nacht ruhen, konnte aber dennoch nicht vom Charakterdesign loslassen ... am nächsten Tag setzte ich mich also direkt nach dem Frühstück wieder an den Schreibtisch und kritztelte, ich hatte nur ziemliche Probleme mit den Armen. Nebenbei schaute ich mit Nutyes übrigens InuYasha. 
Irgendwann jedoch schrieb sie, dass sie eine Pause macht und einige Ründchen in Alicia Online bestreiten möchte. Ich schloss mich an, etwas Abstand vom Bild würde bestimmt gut tun. 

Während wir zwischen den Rennen auf die anderen warteten, kritzelte ich immer ein bisschen an der Skizze und kam so irgendwann zu einem Ergebnis.

click the shit!

Die Colo von der Figur wurde mit Copics gemacht, der Hintergrund mit Wasserfarben. Ich habe beim Hintergrund etwas schluderig gearbeitet, was man mit Sicherheit an der ein oder anderen Stelle sehen kann. Aber ich bin erstaunt, dass ich es mit Wasserfarbe doch noch einigermaßen so hinbekommen habe, dass es wie ein Sternenhimmel aussieht. 

Was meint ihr: Soll diese Lady in mein OC-Team aufgenommen werden? 
Irgendwie hänge ich doch ein wenig an ihr, allerdings würde ich wahrscheinlich vorher noch ordentlich an ihrem Charakterdesign arbeiten, ehe ich zu einer endgültigen Entscheidung komme.
Aber ihr könnt ja schon mal ein paar Namensvorschläge da lassen. c: 

Wir sehen uns die Tage dann wieder, denn ich habe noch einen "art feelings"-Artikel auf Lager. ^_^

Sonntag, 1. Oktober 2017

Meine Oktoberpläne 2017

✦ Ganz oben auf meiner Liste steht folgendes: Ich möchte endlich aus mir herauskommen!
Ich bin auf der Arbeit oft still und halte mich im Hintergrund, traue mich bei neuen Leuten nicht etwas zu sagen und ich wurde des Öfteren von einer Person drauf angesprochen, da ich einfach sehr in mich gekehrt bin. Für mich war das zwar recht unangenehm mit der Zeit, ständig an meine größte Schwäche erinnert zu werden und die Person hat mich einmal auch deswegen ziemlich in die Enge getrieben (unabsichtlich), aber jetzt möchte ich endlich selbstbewusster sein. Bei zwei Festkräften traue ich mich zumindet schon, ein bisschen frecher zu sein, so wie ich es eben in Wirklichkeit auch bin. Bei Azubis und meiner Gruppe bin ich zwar voll ich selbst, sarkastisch und frech, aber bei Erwachsenen hört's dann wieder auf.
Ich weiß nicht, bei Festkräften habe ich das Gefühl, mich reif, respektvoll und erwachsen verhalten zu müssen, weil, ich weiß nicht ‒ sie wirken halt oft auch so. Bis auf eine Ausnahme, die verdient meinen Respekt nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

✦ Bald ist Halloween und vielleicht plane ich ein kleines Special ‒ ich möchte aber nicht zu viel verraten. Und versprechen. Das Wort hat so eine große Bedeutung.

✦ Ich möchte wieder zeichnen. Für mich und für den Blog. 

✦ Da ich auf der Arbeit derzeit nicht mehr die Möglichkeit habe, möchte ich mir von Zuhause aus mehr Wissen zu Webdesign und HTML/CSS aneignen. Vielleicht bekomme ich ja da Unterstützung von meiner ehemaligen Ausbilderin, jedenfalls werde ich praktisch arbeiten, da ich eine Webseite als kleine Spielwiese von meinem Vater zur Verfügung gestellt bekommen habe.

✦ Ich möchte diesen Monat endlich wieder mal glücklich sein, einfach Julie sein. 
Die Aufgaben, die ich bekomme, sind gut und fordern mich auch, aber ... wirklich komplett happy bin ich nicht. Damals im alten Team war ich unglücklich, jetzt im neuen Team vermisse ich das alte Team. Es ist so fucking kompliziert im Moment mit mir.
Ich lache auf der Arbeit, ja, und wirke gut gelaunt, aber sobald ich abends im Zug sitze, fällt die Maske ab.
Jede Achterbahnfahrt hat ihre Höhen und Tiefen, die Frage ist jedoch, wann geht es endlich wieder bei mir bergauf?


Samstag, 30. September 2017

Mein September 2017


✦ Der Monat fing positiv an ‒ sehr positiv. Als ich meine Abrechnung checkte, sah ich, dass ich eine Prämie bekommen habe. Beim Kontoauszug stand bei dem Zahlungsbetreff dann auch noch "Talent" ‒ und well, ich finde jetzt nicht, dass ich im August Großes geleistet habe, aber das hat mich doch schon dezent geschmeichelt. xD Vor allem, weil ich nicht mal eine Prämie beantragt hatte.

✦ Ich wurde vor die Qual der Wahl gestellt: Digital oder Print? Beides interessiert mich, und am liebsten hätte ich an dem Morgen auch so geantwortet, jedoch geht nur eins von beidem und so wurde mir noch ein Wochenende zum Nachdenken Zeit gegeben. Ich schrieb mit einem Azubi, der in meiner Pausengruppe ist, darüber und er nahm mir die Angst vor HTML und CSS, indem er mir Seiten empfahl, die gute Workshops kostenfrei dazu anbieten. 
Also habe ich mich am Samstag (3.) hingesetzt und mir mehrere Stunden HTML-Grundlagen gegeben und fleißig aufgeschrieben. Am Tag darauf ging's weiter und ich war mir klar: Ich schlage die digitale Richtung ein! Nach gut zwei Jahren Print (ja, mein Fachabi war printlastig) brauche ich mal Abwechslung, denn ich habe das Gefühl, dass ich im digitalen Bereich viel mehr Neues mitnehmen kann ‒ und das dem Blog zugute kommen wird.
Hoffen wir einfach mal, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber im Printbereich habe ich meiner Meinung nach genug Erfahrung gesammelt und es langweilt mich beinahe, und Digital reizt mich schon. Webseiten selber gestalten können hört sich interessant an und irgendwie finde ich das cooler als Poster, da es interaktiv ist.

Erste Woche: 4. bis 10. September 2017

✦ Am 9. September war ich mal wieder auf einem Workshop zu 3D in der Firma. Der Workshop war an sich ziemlich gut und aufgrund einer kleinen Runde (wir waren vier Teilnehmer) sehr gechillt. c: Ich habe auf jeden Fall viel mitnehmen können. 
Danach ging's mit zwei Azubis (aus meiner Pausengruppe, die eine davon könnte ich schon fast als Freundin bezeichnen, so gut wie wir uns mittlerweile verstehen ‒ wir ticken fast gleich) dann zur Zeil, da meine Kopfhörer einfach zwei Abende zuvor auseinander gefallen sind
Und ein Rat an euch: Geht niemals, wirklich nie-nie-niemals samstags auf die Zeil. Es ist euer Todesurteil. 

✦ Auch der Sonntag war verplant: Ich traf mich abends mit drei Freunden zum Essen. Es war ein schöner Abend, ich hatte wieder meine Dudes (zwar nicht alle, aber zumindest einen Teil) und sowas heitert mich immer auf. Auch, wenn es für ein paar Stunden ist ‒ der Abend hat dennoch viele Lacher aus mir herausgekitzelt.

Zweite Woche: 11. bis 16. September 2017

✦ Ab dem 14. durfte ich mal etwas komplett Neues wagen: Eine Webseite mit HTML und CSS programmieren. Vorher durfte ich in Photoshop diese gestalten, was zwar auch ganz funny war, aber nach der Zeit will mal dann doch endlich die Webseite in echt sehen.

✦ Da der Herbst schlagartig ohne Vorwarnung ins Land kam und morgens gefühlt Eistemperaturen in der Luft lagen, erkälteten sich im Büro auch dementsprechend einige. Während ich wie ein Marshmallow eingepackt morgens rausging, wurde ich dennoch krank. Kein Wunder, die eine Azubi aus unserem Team war verseucht und mit ihr sitze ich ja den ganzen Tag in der Schule zusammen. ._. So saß ich also am 15. nach Feierabend im Zug, hatte Bauchschmerzen des Todes und spürte, wie Halsschmerzen mich begrüßten. Hell yeah. Ich habe die ganze Fahrt über geschlafen, weil's mir nicht wirklich prickelnd ging. Zuhause kippte ich mir erstmal Kamillentee rein und schlief auch schon um 23 Uhr unfreiwillig ein. 

✦ Am nächsten Morgen ging es mir nicht wirklich besser. Die Halsschmerzen waren etwas schlechter, meine Nase war teilweise zu und phasenweise plagten mich auch Kopfschmerzen. Da allerdings heute ein Treffen mit unter anderem Leonie geplant war, wollte ich ungern aussetzen. Ausruhen kann ich mich ja noch später, dachte ich mir und nahm so den Bus um viertel vor zwei. Gerade am Hauptbahnhof in der Stadt ausgestiegen, las ich die Nachricht von Leonie: "Mir geht's nicht gut, habe Magen-Darm gerade bekommen." Also fiel Leonie weg und nur Nina und ich blieben über. Mit ihr bin ich dann in ein Café und habe mir eine heiße Schokolade gegönnt, die nicht wirklich geil war. Allerdings nahm ich dann auch schon wieder den Bus um 16:37 Uhr, weil's mir nicht wirklich gut ging und in mein Bett wollte. Zum Glück hatte Nina Verständnis dafür. 
Zuhause kippte ich mir jegliche Tabletten rein, die ich in die Finger bekam und war für etwa zwei Stunden im Traumland. Dafür ging's mir danach besser als vorher.  

✦ Am Sonntag kam ich aber immer öfter zum Gedanken, meine Ausbilderin anzuschreiben und um Homeoffice zu betteln für den nächsten Tag, da ich im Bett lag und ich durch die Erkältung Kopfschmerzen hatte. Irgendwann fingen auch meine Wangen zu glühen und ich sah aus wie Pikachu (keine Ahnung, ob ich Fieber hatte, ich hab es nicht gemessen). Allerdings hab ich dann doch die Zähne zusammen gebissen und sie nicht angeschrieben, da ich nicht wollte, dass sie mich zum Arzt schickt. Jedenfalls war am Sonntag ein Auf und Ab mit meinem Gesundheitszustand, das Schlimme war einfach die Migräne, die ich durch die Erkältung bekommen hatte.

Dritte Woche: 17. bis 24. September 2017

✦ War das ein angenehmes Gefühl, die Nacht durch Kopfschmerzen wach zu werden ... ich hatte das Gefühl, als hätte von Sonntag auf Montag ein Nashorn auf meinem Kopf geschlafen. ~_~ Zum Frühstück gab's also dann halt eine Ibu, anders hätte ich das echt nicht überlebt. Ich dachte, mein Kopf platzt. Auf der Arbeit haben sich zwar alle im Büro von mir distanziert, als sie mich krankes Etwas gesehen haben, aber ich hab den Tag doch einigermaßen gut überlebt. Und ich kam mit meiner Homepage weiter! <3 

✦ Am 22. konnten die Azubi und ich eeeendlich unserer Ausbilderin unser Abschiedsgeschenk überreichen. Wir haben ihr ein T-Shirt bedrucken lassen, das Motiv habe ich selber gezeichnet. Die Idee kommt jedoch von uns beiden. 
Und die Reaktion unserer Ausbilderin hat mich einfach mega gefreut und mich so happy gemacht ‒ das war einfach mega cute, wie sie sich über das Motiv gefreut hat (war übrigens etwas Persönliches, mit dem wir sie assoziieren :D). Nicer Start in den Tag! 
Und scheinbar hat sie es noch anderen Leuten gezeigt, da ich 'ne Woche später darauf von jemanden angesprochen wurde. :D 

Vierte Woche: 25. bis 30. September 2017

✦ Nicht ganz so toll war dann mein Wechsel in ein neues Team und somit auch neue Abteilung am 25. ... seitdem sitze ich in einem komplett anderen Gebäude in einer anderen Straße und fühle mich von meiner Gruppe ein wenig abgeschottet. Aber was soll ich sagen ‒ mein altes Team gibt es nicht mehr, denn dieser Tag war auch der letzte Arbeitstag meiner Ausbilderin. 
Zwar dürfen wir sie jetzt trotzdem noch nach Feedback und Rat fragen, wenn wir Hilfe brauchen ‒ aber well, ich werde sie dennoch vermissen. ;-; 
Ganz so wohl fühle ich mich nämlich noch nicht im neuen Team ‒ eher isoliert, was aber an meinem Arbeitsplatz liegt.

Tatsächlich habe ich es innerhalb der vier Wochen geschafft, etwas aufs Papier zu bringen! Leider kann ich euch die zwei Werke (noch) nicht präsentieren, da sie Teil von Artikeln sind.
Das eine ist eine Artikelreihe, welche noch nicht fertig ist, und das andere wird allerdings die Tage kommen. Versprochen!

Wenn ich den September beschreiben müsste, würde ich sagen: Eine Auf- und Abfahrt. Es gab ein Hoch und wieder ein Tief. Ich habe viel über CSS und HTML gelernt und konnte es praktisch testen, indem ich etwa eine Woche lang eine Webseite aufgebaut habe ‒ nach eigenen Vorlieben, Ideen und ohne Zeitdruck. Durch meine Ausbilderung und noch einer Person habe ich langsam wieder die Motivation gefunden, eigenes kreatives Zeug zu machen, und wer weiß ‒ vielleicht komme ich bald aus dem Loch raus?
Ich hatte coole Schultage mit meiner Gruppe zusammen und im Moment gehe ich lieber in die Schule als arbeiten. Irgendwie bin ich da glücklicher und abgelenkter von allem, was mich im Moment runterzieht und traurig macht. Die Lage bei mir hat sich immer noch nicht gebessert und der Abteilungswechsel macht es wieder schlimmer ‒ möchte da nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber es ist echt nicht angenehm für mich. Ich mochte mein altes Team gegen Ende und auch die Personen, da wusste ich wenigstens, dass die nicht so hinterlistig und falsch sind. Aber jetzt sind überall wieder fremde Gesichter, bei denen ich nicht weiß, wie die drauf sind. 
Aber am meisten zieht es mich runter, in einem anderen Gebäude zu sitzen, weit weg von den Leuten, mit denen ich vorher immer rumgehangen habe. Ich sitze wirklich im Moment acht Stunden am PC und arbeite. Vorher konnte ich wenigstens zwischendurch noch parallel reden. Jetzt ist der Blick nur noch in eine Richtung gesetzt.
Hoffentlich ändert sich das ... in der Abteilung werde ich nämlich wohl die nächsten Monate bleiben, denke ich. Vielleicht auch das gesamte erste Lehrjahr, ich weiß nicht. 
Und jetzt kommt mir nicht mit "Du gewöhnst dich dran", darauf warte ich schon seit fucking zwei Monaten.

Dienstag, 12. September 2017

Können wir Freunde werden, Lebensabschnitt?

Mein Leben ist im Moment eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Manchmal weiß ich nicht, ob ich traurig oder doch happy bin. 
Und dann sitze ich hin und wieder im Zug abends und rufe mir ins Gedächtnis, dass ich doch gerade einen super Tag mit meiner Gruppe (andere Azubis aus der Abteilung) hatte und somit keinen Grund habe, bedrückt zu sein. 

Aber irgendwie bekomme ich dieses Stück an Traurigkeit in mir nicht los. Ich wünsche mir jeden Tag einfach nichts anderes, als meine Freunde um mich zu haben, in der Schule zu sein, mir langweiligen Unterricht zu geben. Es klingt komisch, für manche unverständlich, aber selbst nach zwei Monaten habe ich irgendwie nicht so ganz verstanden, was eigentlich in meinem Leben zurzeit abgeht.
Scheinbar denke ich im Unterbewusstsein, dass das Ganze bloß eine Phase ist, die mit der Zeit ein Ende finden wird, und wir (also meine Freunde und ich) irgendwann wieder vereint sind.

Es macht mich einfach unglaublich sad und fertig, dass wir einfach nie wirklich komplett sind, wenn wir uns verabreden. Wir treffen uns an Wochenenden, aber es ist nicht mehr so wirklich wie früher. Immer fehlt jemand.
Wir erleben viel weniger und ich habe Angst, dass wir uns jetzt voneinander entfernen ‒ was ich absolut gar nicht möchte, da es wirklich zum ersten Mal in meinem Leben die Leute sind, die ich mag und die mir was bedeuten. Jeder von ihnen. 

Vielleicht klingt das gerade so, als ob ich mein derzeitiges Leben absolut scheiße finde. Das stimmt nicht. Ich habe neue Leute gefunden, bei denen ich mir sogar vorstellen kann, Freundschaften zu schließen (ja, selbst nach Wochen bezeichne ich die Leute noch nicht als Freunde). Aber sie können meine richtigen Freunde nicht wirklich ersetzen. Sie sind anders drauf. Und mit ihnen habe ich weniger erlebt.
Zudem bin ich froh, etwas gefunden zu haben, was mich an mein jahreslanges Ziel führt.
Trotzdem fühle ich mich hin und wieder unglücklich und würde am liebsten die Zeit zurückdrehen, bei den Menschen sein, denen ich vertrauen kann. Denn bei einigen in der Firma traue ich mich echt nicht mal, in deren Augen zu sehen, so falsch, wie sie wohl zu ticken scheinen.

Im Endeffekt gibt's dafür keine andere Lösung, als es zu akzeptieren, dass es jetzt anders ist und sich nicht ändern wird. Ich versuche mich auch oft an mein Bild "Vogelflug des Lebens" zu erinnern und das es bald wieder gut wird, aber es hilft nicht wirklich.
Ich vermisse nur meine Freunde jeden Tag und manchmal steigen mir deswegen gerne die Tränchen in die Augen. Klingt total lächerlich und eigentlich ist mir das peinlich, aber ich fühle mich manchmal irgendwie einsam, obwohl's ja eigentlich nicht wirklich so ist.



Sonntag, 10. September 2017

Herzenswünsche und Zukunftspläne


Quick info: Dieser Artikel lag lange im Entwurfsordner, weil ich es irgendwie nicht auf die Reihe bekommen hatte, ihn zu veröffentlichen. Viele dieser Punkte sind somit einige Monate alt, trotzdem noch total aktuell. Es hat sich trotzdem der ein oder andere Wunsch oder Plan dazu geschlichen, welcher vielleicht ein paar Wochen oder Tage erst alt. 

✦ Meine Reiseziele wären derzeit Südamerika, Kalifornien, Kanada, Neuseeland, Island, England, Schottland, Skandinavien, Japan, Afrika und vor allem aber Australien.

✦ Irgendwann mal möchte ich meinen Geburtstag in Australien feiern. Grund dafür: Es ist mein fucking Traumreiseziel und Lieblingsland, außerdem ist im Dezember ist dort Sommerzeit. Es wäre einfach zu geil, statt wie sonst immer zu frieren, einfach am Strand zu sitzen.

✦ Zu gerne würde ich mich mal in Sachen Filmen und Videobearbeitung ausprobieren, scheitere jedoch schon am Punkt, was Equipment angeht.

✦ Ich will sicher mit HTML und CSS umgehen können. Da ich jetzt in die Richtung Digital gehe, wird das bestimmt in Zukunft irgendwann passierne, wenn ich am Ball bleibe und fleißig bin.

✦ Ich möchte gerne eine selbstgeschrieben Geschichte als Buch rausbringen und meine Leser damit irgendwie zum Nachdenken anregen, sie einfach irgendwie mit dem, was ich erschaffen habe, berühren (damit meine ich übrigens nicht die Geschichten, die hier in der Vergangenheit veröffentlicht wurden).

✦ Später will ich nicht für irgendeine Firma arbeiten, sondern für mich. Ich möchte keine ersetzbare Schraube in einem System sein.
Von meiner eigenen Kreativität leben zu können klingt aktuell noch unnahbar und beinahe fast unmöglich, aber es macht mir schon beim Blog Spaß, mein eigener Chef sein zu können. Der Aspekt, eigene Projekte an Land zu ziehen und in einem selbst ausgewählten Team zu arbeiten, gefällt mir einfach sehr.

✦ Nach der Ausbildung ist der Plan, an meiner jetzigen (Berufs)Schule zwei Jahre lang zu studieren, danach wäre ich eine staatlich geprüfte Designerin.

✦ Ich möchte mal für eine gewisse Zeit im Ausland leben. Vielleicht für ein Jahr oder zwei - oder es sind doch nur ein paar Monate, ich bin mir nicht sicher. Aber das ganze Leben lang in Deutschland zu sitzen stelle ich mir ziemlich langweilig vor und irgendwie sollte man doch seinen Horizont erweitern und neue Dinge sehen, finde ich.

✦ Aktuell mangelt es mir an Erfahrung und irgendwie hindere ich mich auch selbst dabei ein bisschen, aber ich möchte meine zeichnerischen und literarischen Fähigkeiten kombinieren und einen Manga zustande bringen. In diesem Gebiet habe ich überhaupt keine Ahnung und fühle mich verloren, das ist der Grund, weswegen ich aktuell mich noch nicht traue, die Finger an Projekte dieser Art zu legen.

✦ Ich möchte zu gerne mal Nordlichter oder atemberaubende Sternenhimmel mit eigenen Augen sehen.

✦ Sollte ich ausziehen, möchte ich gerne in eine neue Stadt ziehen. Mich hält hier nicht sonderlich viel und sonderlich viele positive Erinnerung habe ich an diesem Ort jetzt auch nicht.

✦ Eine WG mit Nutyes ist einfach ein Muss später.

Freitag, 1. September 2017

Meine Septemberpläne 2017



✦ Am 31. August war der Release für die erste Episode von "Life is Strange 2 - Before the Storm" and holy, bereits der erste Teil hatte mich damals so in den Bann gerissen. Umso mehr freue ich mich darauf, abends mit Nutyes vor'm Lappi zu liegen und Gronkhs Stimme zu lauschen, während wir beide in die Welt von Arcadia Bay eintauchen werden. Klingt nach dem perfekten Feierabend. 💜

✦ Dies wird schon der letzte Monat mit meiner Ausbilderin zusammen sein ... ab Oktober ist sie ja dann wohl weg. Angeblich will sie sich noch danach um uns kümmern, aber ich bin bei dem Punkt eine ziemliche Pessimistin und glaub's erst, wenn sie ab Oktober noch gelegentlich durch die Tür kommt. Mich persönlich trifft das echt hart und ich finde das wirklich traurig, denn ich will keinen anderen Ausbilder bekommen. ;-;

✦ Ich befinde mich am 9. September auf einem Workshop. Mal wieder. Und aye, das ist ein Samstag. Was tut man denn nicht alles, um die wissensbegierige und fleißige Azubi sein zu wollen.

✦ Ich möchte diesen Monat unbedingt wieder Leonie sehen. Das Ganze ist jedoch eine finanzielle Sache, da sie ja jetzt mehrere hundert Kilometer von mir weg wohnt. Oder sie schafft es, mal an einem Wochenende Zeit zu haben, an dem sie auch bei ihrer Familie ist. Ich vermisse sie einfach übelst! 

✦ Diese Unmotivation und Unzufriedenheit muss ein Ende haben, es wird Zeit, den Arsch zu erheben und endlich was zu tun! Ich hoffe, ich schaffe es diesen Monat, mich selber ein bisschen mehr anzuspornen als die letzten vier Wochen. Aber die Arbeit lastet mich schon ziemlich aus, was Kreativität und Kraft angeht. Ich hab es im August ja nicht mal mehr geschafft, zwischendrin was zu schreiben. 
Hoffentlich ändert sich das in Zukunft. Aber im Moment erlebe ich nichts wirklich Spannendes und mein Arbeitstag ist jetzt auch nicht unbedingt aufregend.