Freitag, 12. Januar 2018

Die erste traditionelle Zeichnung 2018!

Ich weiß nicht genau, wie es dazu kam, jedenfalls wurde ich auf der Arbeit von meiner Lieblings-Arbeitskollegin aka Azubi angesprochen, ob ich denn nicht ihr Pferd zeichnen könnte. 
Natürlich habe ich sofort eingewilligt und einige Tage später schickte sie mir dann auch zwei Fotos als Vorlage (die ich aber nicht hier hochlade, weil ist so).

Sie musste sich allerdings noch ein paar Wochen gedulden (weil Freizeit, well, was ist das), aber letzte Nacht schaffte ich es in ca. fünf Stunden etwas für sie zu erschaffen.


Vom Foto habe ich mir nur die Pose des Ponys abgeschaut, der Rest war reine Kopfsache. Um ehrlich zu sein war ich so vertieft im Zeichnen bzw. Malen, dass ich nur drei Fotos vom Prozess gemacht habe. Shame on me, ich weiß. 

Die Blumen und Blätter am Rand dienen als Rahmen und kamen eigentlich nur zustande, weil die linke Seite sonst so leer gewesen wäre. Sofort kam mir die Idee, einfach Pflanzen davor zu machen, als würde man durch ein Gebüsch schauen. 

Im Gegensatz zum Pony habe ich diese dann auch noch mit Fineliner nachgezeichnet und mit Copics coloriert, der Rest des Bildes wurde mit Aquarellstiften und -farben gezeichnet/gemalt (Pony Stifte, Hintergrund Farbe).

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(Ich werde es vermutlich für das Atelier nochmal besser fotografieren)

Letztendlich bin ich super zufrieden mit dem Bild – so zufrieden, dass ich es nur mit schwerm Herzen der Auftraggeberin überreichen kann. 😟

Aber ich finde die Stilmischung interessant, hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich mag die Farbwelt.
Mal sehen, wie die Reaktion der Azubi sein wird. In Whatsapp hat sie schon mit "Voll cute" geantwortet, aber mal sehen, wie sie live reagiert. I'm excited.
Kleiner Fun Fact: Das ist mein erstes traditionelles Bild in diesem Jahr! 😄


Dienstag, 9. Januar 2018

Showtime für den Frühling!

Zurzeit bin ich so produktiv wie noch nie, ich hab gestern zwei Projekte fertig bekommen. Das eine ist noch geheim und sollte am 11. per Post dann bei mir ankommen ‒ ich hoffe es, denn ich hasse Warten af. xD

Und das andere, das seht ihr ja gerade ‒ ein neues Blogdesign. Mehr oder weniger.

Ich muss ehrlich sein, ich hatte am Anfang eigentlich ein anderes Konzept, es sollte schlicht werden, aber irgendwie wollte ich mehr zeichnen als nötig und so kam dieses Frühlingsmotiv zustande.

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Am Hintergrund habe ich ziemlich gehangen, ich wollte eigentlich im Hintergrund Blumen haben (quasi als Erklärung, wieso mein Abbild eine Blumenkette trägt und nein, das ist nicht Chibi-Julie. Das bin diesmal wirklich ich, also so in etwa sehe ich aus xD). Letztendlich ist es eine Berglandschaft geworden.
Den Hintergrund habe ich so detaillos wie möglich gezeichnet, damit es nicht so überladen wirkt.

Anschließend Photoshop geöffnet, mit der Sättigung und Tonwertkorrektur herumgespielt und schließlich bei den Colour Lookups (Filter) geschaut, ob ich das noch mehr ins Lilane bringen kann.

Letztendlich bin ich mega zufrieden, es ist mal etwas anderes und wirkt nicht so langweilig auf Dauer, außerdem mag ich die Unschärfe von dem Schilf. :D 

Für den Hintergrund nahm ich einfach die Landschaft ohne mich, passte den Ausschnitt an und legte noch einen Weichzeichner darüber, damit es sich bei der Gesamtwirkung des Blogs nicht so in den Vordergrund drückt. 
Allerdings musste ich mit CSS noch ein wenig nachhelfen, da die Hintergrundgrafik nicht komplett aufgelöst wurde und Blogger sie kachelte. 
Zum Glück war dies eine Sache von Sekunden und der Blog ist nicht explodiert. 


Das restliche Design habe ich so gelassen, denn das Lila der Schriften etc. kann man eigentlich direkt mit übernehmen.
Vielleicht passte ich das helle Lila noch ein wenig an, aber an sich bin ich richtig happy.

Wie findet ihr das "Frühlingsdesign"? Eure Meinung würde mich interessieren, die könnt ihr gerne in den Kommentaren da lassen. c:



Sonntag, 7. Januar 2018

Von Zeichentusche zu Pixeln


Das ist der erste Artikel, der von meinem neuen PC namens Hulk geschrieben wird. Wieso der Name? Ganz einfach: Das Teil wiegt locker so viel wie Hulk, ich kann das nicht mal 'nen Zentimeter verschieben. xD 

Ich hab gestern also erstmal alle Programme drauf gezogen, die ich brauche und auch gefühlt die halbe Adobe Cloud runter geladen ‒ die Tage kommen sicher noch die Spiele drauf, aber eins weiß ich: Mit Sicherheit werde ich den halben Urlaub am PC verbringen, da ich ihn jetzt schon abgöttig liebe. q_q Der Lüfter ist so schön leise! 

Das Zeichnen wurde ebenfalls getestet, da ich noch ein Bild seit einer Woche oder so offen hatte und es unbedingt beenden wollte. Man könnte es mehr oder weniger als ein Redraw bezeichnen.
Bloß, dass das Original traditionell mit Zeichentusche gezeichnet wurde und das aktuelle mit dem Grafiktablett entstand. 😄


Nochmal in voller Größe: 

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Ich selber bin super zufrieden mit dem Bild, auch wenn ich das Gefühl hab, dass ich bei Röcken eine Art Metallschattur derzeit mache. Aber ich mag diesen Zeichenstil so. °-° 
Beim Hintergrund habe ich eine Vorlage als Hilfe genommen, das Glitzern auf der Meeresoberfläche war eine Spielerei mit einer Textur, die mir aber doch ziemlich gefiel. 
Die Haare habe ich übrigens auch nochmal schöner gezeichnet, da sie mir in glatt überhaupt nicht gefielen. 

Ist doch ein super Start in den Jahr ‒ dafür, dass ich 2018 digital mehr machen möchte, ist der Fun Fact lustig, dass meine erste Zeichnung per Grafiktablett angefertigt wurde. c: 

Montag, 1. Januar 2018

Meine Januarpläne 2018

✦ Mein Januar startet recht positiv: Vom 8. bis 15. habe ich frei und kann endlich mal die Dinge tun, auf die ich Lust habe. 
Folgendes steht derzeit auf der Liste: 
Kleines Designwechsel des Blogs (zumindest ein neuer Header ist in Planung, der Rest wird wahrscheinlich nur angepasst), ein Zeichenauftrag muss gemacht werden sowie eine Hausaufgabe in 3D für die Schule. Ansonsten noch das ein oder andere, was top secret bleibt. Oh, und ich muss die Unterlagen für den Führerschein beim Rathaus abgeben!
Mit Miri geht es zudem hoffentlich longboarden.

✦ Vom 12. bis 14. Januar werde ich mich in Marburg bei Marisa befinden. Unser Plan: Schwimmen gehen und einfach mal ein bisschen runterkommen. Das war zumindest mein Wunsch 😊 (lustig, letztes Mal war sie es, die schwimmen gehen wollte, um ein bisschen zu entspannen).

✦ Die Schule beginnt am 16. wieder für mich.

✦ Am 24. Januar hat mein Lieblingsmensch und Ladekabel Nutyes Geburtstag! 

✦ Ich werde demnächst auch mal meinen neuen PC komplett einrichten, auch wenn ich das auf den Tod hasse. Aber hey, irgendwann will ich das nice Teil auch irgendwann nutzen können ... aber ich freue mich schon auf all die Projekte, die ich mit ihm durchziehen werde. 💜

Sonntag, 31. Dezember 2017

Das Jahr 2017 in Text


 

Ein entspannter Start ins Jahr 

Aufgrund meiner Winterferien startete ich entspannt in das Jahr. Ich zeichnete viel, vor allem mit meinen Copics, und schaute gefühlt jeden Abend mit Nutyes einen Film nach dem anderen.
Am Anfang des Jahres kamen Miri und ich zudem auf die Idee, mal gemeinsam mit den anderen aus der Gruppe im Sommer wegzufahren – zu dem Zeitpunkt war Berlin unser Ziel, einige Wochen später kamen wir dann noch auf den Einfall, einen Van zu mieten und einen kleinen Roadtrip zu veranstalten. Im Laufe der Monate änderte sich dann aber die Planung.

Meine Ferien gingen zu Ende. Am 12. Januar musste ich eine mündliche Prüfung in Englisch halten, die am Ende mehr Chaos als sonst was wurde. Meine Partnerin wurde krank, ich stand da und musste mir jemanden als Ersatz suchen. Schwieriger, als anfangs gedacht, denn keiner hatte Lust, zweimal die Prüfung halten zu müssen. Am Ende stellte sich dann doch eine Mitschülerin zur Verfügung und ich war ihr echt dankbar, denn etwas genervt war ich von der Situation schon.

Am 24. Januar feierte Nutyes ihren Geburtstag und anders wie die Jahre zuvor, schickte ich ihr zum ersten Mal einen Brief. Klingt am Anfang vielleicht lame, aber es steckte viel Herzblut hinter dem, was sich im Umschlag befand und umso glücklicher war ich, wie sehr Nutyes das berührt hat.

Die Wochen vergingen und im Februar erhielt ich mein Halbjahreszeugnis. Ich war zufrieden mit meiner Leistung, doch mich quälte die Frage, wie es nun weiter gehen sollte. Mir blieben nur noch wenige Monate, bis sich meine Zukunft für die nächsten Jahre offenbarte. 


Entscheidungsängste

Ich fühlte mich zwischen zwei Stühlen gedrängt: Ausbildung oder Studium?
Um ehrlich zu sein hätte ich die Antwort „weder noch“ gewählt, denn wenn es nach meinem Kopf gegangen wäre, hätte ich am liebsten noch einige Jahre Schule drauf gesetzt. Ich wollte nicht einen neuen Lebensabschnitt beginnen – ich ging gerne in die Schule, schließlich hatte ich jeden Tag meine Freunde um mich herum. Ja, die 12. Klasse war stressig und manchmal ätzend, aber ich war wirklich zufrieden und glücklich mit meinem aktuellen Leben.
Nicht nur mit meiner Stimme im Kopf, sondern auch zu Hause wurde ich immer öfters mit dieser Frage konfrontiert und anfangs gab ich nie wirklich eine klare Antwort darauf, ich wollte mich vor dieser Entscheidung drücken … doch irgendwann, da entschied ich mich dann doch für das Studium, aus dem Grund, weil ich mich zum Arbeiten noch nicht bereit gefühlt habe.

Um die Prüfung für das Studium zu bestehen, musste ich eine Mappe vorlegen. Also verbrachte ich meine Freizeit neben dem Vorbereiten aufs Abitur oft mit Malen.

Die letzten Atemzüge Schulalltag

Die Zeit vor den Abschlussprüfungen von März bis Mai war insgesamt sehr bunt und ereignisreich. Ich war sehr viel unterwegs, ob nach der Schule oder an Wochenenden. Zusammen mit meinen Freunden ging ich abends essen und/oder Cocktails trinken, übernachtete des Öfteren bei Sarah und war hin und wieder froh, mal von Samstag auf Sonntag wieder im eigenen Bett schlafen zu können.

Im April flatterte außerdem der Brief von der Hochschule ein. Ich wurde zur „Begabtenprüfung“ (im Nachhinein ein ekelhaftes Wort, aber ja, so nennen sie es dort) eingeladen. Die Zeit wurde weniger, ich machte mir immer mehr Druck, meine Mappe fertig zu kriegen. Aber manchmal war es schwer und man befand sich in einem Loch, wenn die Bilder Persönlichkeit und Gefühle ausdrücken sollen.

Der Mai war sehr vollgepackt und ich hatte keinerlei Zeit, mich von einer Aktion zu erholen, da gerade in dem Moment die nächste anklopfte.
Anfang des Monats standen die Abschlussprüfungen an, zu meiner Überraschung war ich jedoch weniger nervös, als die Jahre zuvor. An der Deutschprüfung hatte Miri ihren 18. Geburtstag, und ich glaube, ich hatte noch nie so ein cooles Geburtstagsgeschenk gemacht. Zusammen mit Sarah haben wir ihr ein Fotobuch von all unseren Erlebnis gemacht, ich hab’s noch gestaltet und hier und da Gedanken und Bemerkungen dazu geschrieben – ich finde das Buch nach wie vor um ehrlich zu sein toll, am liebsten hätte ich es selber behalten.

Die Prüfungen liefen problemlos ab, weswegen unsere Gruppe am letzten Prüfungstag erstmal zur Feier des Tages in eins unser Stammlokale essen ging. Im schönsten Sonnenschein sicherten wir uns einen Tisch draußen, schlugen uns die Bäuche voll und waren froh, dass die nächsten Wochen entspannender werden als diese.

Und ja, sie waren mehr als entspannend! Nach und nach wurde der Unterricht immer lockerer, die Lehrer schauten mit uns Filme oder ließen uns Skipbo spielen. Inzwischen assoziiere ich dieses Kartenspiel mit dem Fachabi, weil ich es davor nie gespielt habe. In einer Deutschstunde durften wir auch raus gehen, sofern wir Lust hatten. Die Zeit nach den Prüfungen war insgesamt ziemlich cool – auch, wenn man nichts gemacht hat, man konnte bei schönstem Wetter draußen sitzen und gemeinsam chillen.
Die Mottowoche war auch super lustig und mir war es überhaupt nicht peinlich, in seltsamen Outfits in der Schule herum zu laufen, schließlich haben die Freunde ja auch mitgemacht.

Am 26. Mai passierte es jedoch: Das, wovon Miri und ich Anfang des Jahres fast durchgehend geträumt hatten, wurde Umsetzung. Miri, drei andere Freunde und ich setzten uns zusammen und suchten uns eine Ferienwohnung in Friedrichshafen raus. Ja, wir fuhren zusammen in den Urlaub! Ich hätte niemals damit gerechnet, mit 18 schon alleine wegzufahren. Aber ja, bereits am nächsten Tag bekam ich direkt nach dem Aufwachen von Sarah die freudige Nachricht, dass wir die Wohnung bekommen haben und vom 5. bis 8. Juni on the road sein werden!

Der 30. Mai war mein letzter Schultag.

Vier Verrückte, eine Reise

Die Tage bis zum 5. Juni zogen sich gefühlt, ich hatte so Fernweh und die Reiselust wollte mich nicht loslassen. Monatelang hatte ich mich darauf gefreut, endlich wegfahren zu können, und ich stand mit Freude an jenen Tag auf. Die Autofahrt war alles andere als nervig und kam mir auch nicht lang vor.
Insgesamt würde ich die Tage am Bodensee nicht als Urlaub, sondern eher als kleine Reise bezeichnen – wir haben Friedrichshafen erkundet, waren einen Tag in Lindau und verbrachten einen regnerischen Tag im Schwimmbad. Ja, wir waren auch im Bodensee „baden“, allerdings nicht lange, weil kalt.


Ich bin echt froh darüber, mit meinen Freunden das mal gemacht zu haben (und vor allem aus eigener Tasche, das ist noch ein viel tolleres Gefühl!) und hab schon mehr als einmal gesagt, dass wir nächstes Jahr definitiv ins Ausland müssen – hoffentlich klappt das, geldtechnisch sollte das ja kein Problem sein diesmal.

Bin ich begabt genug?

Nach dieser kleinen Reise musste ich aber wieder zurück in den Ernst des Lebens – die Begabtenprüfung kam immer näher, näher als mir lieb war. Und ich hatte noch einige Dinge vor mir. Ich hatte eigentlich insgeheim gehofft, in den vier Tagen am Bodensee vielleicht irgendwie noch ein bisschen Inspiration zu finden, aber mein Kopf wollte einfach nicht mehr.
Am 12. war es dann soweit – die Prüfung. Die Aufgaben verunsicherten mich, ich hatte irgendwie überall Unklarheiten anfangs, außerdem konnte ich mich überhaupt nicht konzentrieren. In der „Halle“ waren für mich viel zu viele Menschen, zudem mussten wir an Biertischgarnituren arbeiten. War nicht besonders cool, vor allem quietschten die Bänke teilweise, was mich ziemlich genervt hat. Das einzig Schöne an dem Tag war, dass meine Sitznachbarin nett war und ich mit ihr vor und nach der Prüfung ein wenig reden konnte.
Am Tag darauf folgte die Mappenprüfung, auf diese hatte ich weniger Lust. Bevor es losging, saß ich wie ein Häufchen Elend auf der Treppe und wollte es einfach nur hinter mir haben. Mein Selbstbewusstsein wurde noch winziger, als ich meine gestrige Sitznachbarin auf der Treppe traf, die gerade ihre Prüfung hinter sich hatte und mir erzählte, dass ihre Mappenprüfung aus ihrer Sicht eher schlecht ablief.
Doch länger konnte ich mich nicht davor drücken, nachdem ich aufgerufen und in einen großen Raum geführt wurde, legte ich meine Werke auf einen großen Tisch aus. Geschätzt vier andere Prüflinge waren ebenfalls im Raum.
Die Professoren gingen rum, mir wurden von einem ziemlich seltsame Fragen gestellt und bei ein oder zwei wusste ich nicht wirklich, was ich antworten soll. Ich verstand die Frage teils nicht mal.
Als die Prüfung fertig war, packte ich einfach nur meinen Kram zusammen und wollte raus aus dem Gebäude – ich war einfach nur froh, diese Last von meiner Schulter zu haben, aber irgendwie wusste ich, dass ich nicht wirklich Glanzleistung gebracht habe.

Zeit, sich zu verabschieden

Für mich war der 22. Juni einer der schönsten Abende überhaupt in diesem Jahr. Zusammen mit meinen Freunden haben wir bei mir zu Hause gegrillt, waren im Pool und hatten einige schöne Stunden zusammen. Es war warmes Sommerwetter, das Essen war super und sättigend und traurigerweise war es der letzte (private) Abend in diesem Jahr, an dem wir alle zusammen saßen.

Am 28. Juni fand meine Abschlussfeier an der Schule statt. Es fühlt sich im Nachhinein immer noch seltsam an, aber der Tag war wunderschön. Und traurig. Zugegeben, keiner hat geweint, aber schon damals wollte ich nicht, dass diese unfassbar geile Zeit ein Ende findet. Leider kann ich noch nicht durch die Zeit reisen, somit bekam ich mein Zeugnis ausgehändigt, wurde von den meinen Lehrern verabschiedet und hatte noch ein paar schöne Stunden mit meiner Klasse.
Der Abend fand bei Nina ein Ende, da Miri und ich bei ihr übernachtet haben.

Was ich lernte: Dass Pläne für den Arsch sind

Ich checkte am Tag darauf im Internet mein Ergebnis von der Begabtenprüfung und mein negatives Gefühl, was mich seit der Prüfung verfolgte, wurde Wahrheit: Ich hatte nicht bestanden.
Ich war nicht wirklich enttäuscht, schließlich hatte ich keine große Hoffnungen, mich machte es eher mehr sauer, dass mein Vater sich auch die Erlaubnis nahm, mal eben in meine Ergebnisse zu schauen (da ich mich mit ihm gemeinsam auf der Seite der Hochschule registriert hatte, wusste er leider meine Einloggdaten. In diesem Punkt vertraue ich ihm nie wieder). Immerhin ist das mein Ding, er kann nachfragen, aber einfach schnüffeln geht gar nicht.

Danach war ich weniger draußen, ich wurde dazu genötigt, mich um meine Zukunft zu kümmern. Mein Vater machte mir Druck und zwang mich dazu, mich neben Stellen zu Mediendesign für Dinge zu bewerben, mit denen ich um ehrlich zu sein nichts anfangen kann. „Damit verdienst du du gut Geld.“, waren seine Argumente, die mich aber nicht überzeugen konnten. Viel Geld zwar schön und gut, aber ich möchte einen Tagesinhalt haben, der mich erfüllt.
Umso erleichternder war es für mich, als ich einen Anruf aufs Handy bekam. Jemand aus einer Firma, bei der ich mich beworben hatte, lud mich für ein Vorstellungsgespräch und Probetag ein. Ich war happy und hatte das Gefühl, dass es bergauf ging. Zwar konnte ich mich immer noch nicht damit anfreunden, eine Ausbildung zu machen, aber ich wollte auf keinen Fall irgendwas nachgehen, zu dem mich mein Vater nötigt. 

Mein neuer Lebenabschnitt

Am 13. Juli war es soweit – ich fuhr alleine nach Frankfurt und stellte mich der Firma vor. Der Tag war sehr angenehm, da mehr Wert auf meine praktischen Fähigkeiten gelegt wurde. Aufgabe war, ein Plakat zu Oktoberfest zu gestalten (passte gerade von der Zeit her ganz gut).
Ich wurde von zwei jungen Grafikern betreut, bei denen ich mich aber um ehrlich zu sein nicht wirklich wohl gefühlt habe. Ständig hatten sie an meiner Gestaltung etwas zu meckern, was mir ein schlechtes Gefühl gab. Immer mehr redete ich mir ein, schlecht zu sein, bis ich auf einmal vom Azubibeauftragten (der mich angerufen hatte) aus der Arbeit rausgeholt wurde. Er quatschte mit mir, stellte mir einige Fragen und holte dann einen anderen Grafiker ran, den er mir vorstellte.
Der Neue war mir sofort sympathisch, erst recht, als er mein Plakat sah. Nachdem ich noch etwa eine Stunde daran weiter arbeiten durfte und er drüber schaute, empfiehl er mich für die Probewoche – die letzte Runde. Ganz ehrlich, ich wäre ihm in dem Moment am liebsten um den Hals gefallen, so dankbar war ich ihm dafür.

Die Probewoche fand vom 17. bis 21. Juli statt und ganz ehrlich: Es war nicht schön. Echt nicht. Ich kannte niemanden, fühlte mich verloren und fragte mich des Öfteren, ob es das Richtige ist.
Ich vermisste meine Freunde, die Schule, die Pausen und auch die vielen Hausaufgaben. Die Aufgaben, die ich anfangs bekam, fand ich auch unterfordernd: Freistellübungen mit dem Pfadwerkzeug und Tutorials zu Retusche anschauen und anschließend üben. Zu was werde ich getestet?
Anschließend wurde mein Betreuer gewechselt, der neue Betreuer testete meine Kenntnisse zu Plakatgestaltung und Infografiken. Bei beidem hatte ich durch die Schule und mein Praktikum schon Vorkenntnisse und er war überrascht, wie schnell ich mit den Infografiken fertig wurde. Gleichzeitig fand ich auch Anschluss und verbrachte meine Mittagspausen mit zwei anderen Azubis. Langsam fühlte ich mich etwas wohler, aber wirklich besser ging es mir nicht.
Am 20. Juli wurde ich schließlich in die Personalabteilung gerufen und bekam dort meinen Ausbildungsvertrag ausgehändigt. Mir wurde anschließend für die Woche vom 24. bis 28. Juli ein vergütetes Praktikum angeboten, was ich sofort angenommen habe – zum einen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, und zum anderen, weil Geld toll ist.

Ich lernte dann in der Praktikumswoche meine zukünftige Teamleitung kennen, mit der ich anfangs aber noch nicht wirklich viel zu tun hatte. Während des Praktikums schaute noch mein Betreuer aus der Probewoche über meine Sachen, erst ab dem 1. August wurde ich sozusagen so langsam zu meiner Teamleitung übergeben.


Aller Anfang ist schwer

Doch der August war kein angenehmer Monat für mich – ich wollte nicht diesen Lebensabschnitt leben, ich suchte vergeblich die „Zurück“-Taste, die mich in das Jahr 2016 bringt. Irgendwie konnte – nein, wollte trifft es eher – ich mich damit nicht anfreunden, jetzt in Frankfurt zu sein. Ja, ich fühlte mich unwohl in der Firma. Und das, obwohl es mein Traumberuf war.
Die Tatsache, dass viele auf meinem jungen Aussehen herum hackten, machte es nicht besser: Meine Teamleitung, andere Azubis und Kollegen, dessen Namen ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste. Ich hatte immer mehr das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
In den Pausen wünschte ich, dass meine Freunde bei mir wären (die teilweise aufgrund von Ausbildung oder Studium mehr als zwei Stunden Zugfahrt wegziehen mussten), da ich mich mit den  Leuten irgendwie nicht anfreunden konnte und wollte. Abends im Zug erinnerte ich mich oft an die Erlebnisse der letzten Monate, als ich noch zur Schule ging und musste ungelogen oft mit den Tränen kämpfen.
Ja, ich war ein kleiner emotionaler Scheißhaufen zu der Zeit, denn selbst wenn ich zu Hause angekommen war, konnte mein Kopf nicht abschalten.
Dass ich sowohl blog-, als auch zeichentechnisch nichts zustande brachte in dem Monat, machte meine Lage nicht besser. Ich war antriebslos, sobald ich um 19 Uhr nach Hause kam, war ich fertig von dem Tag  und wollte nur noch liegen – doch genau das schadete mir eher, als das es mir half.

Als ich mich aber gerade mit meiner Lebenslage angefreundet habe und mich wohl im Team fühlte, kam die böse Nachricht: Meine Teamleitung kündigte Ende August ihre Stelle.
Ich war überhaupt nicht glücklich darüber, im Gegenteil: Was wird denn aus mir nach September? Wer kümmert sich dann um mich? Ich versuchte, mir erst Gedanken zu den Fragen zu machen, wenn es soweit ist, und machte aus den letzten Wochen in dem Team das Beste.

Im September hatte ich die Möglichkeit, eine Homepage nach meinen eigenen Wünschen zu bauen und entdeckte dadurch etwas, was ich liebe und mir Spaß macht. Selbst das Programmieren, was für mich eher abschreckend war, fasziniert mich. Es fühlt sich an wie zaubern.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich inzwischen eine feste Gruppe gefunden, mit der ich meine Mittagspausen sowie Schulpausen verbringe. Aufgrund einem von ihnen und meiner Teamleitung indirekt schaffte ich es, mich wieder aufzurappeln und wieder zu bloggen sowie zu zeichnen. Die Produktivität tat mir wahnsinnig gut, es fühlt sich großartig an, den Blog wieder mit Futter zu versorgen.

Ein neues Team

Schließlich kam der Tag, vor dem ich mich mehr oder weniger fürchtete … am 25. September wurde ich in die neue Abteilung versetzt, die für Thumbs und Banner auf Webseiten zuständig ist. Aufgrund der Sitzplatzsituation war ich überhaupt nicht zufrieden, Arbeiten wurde zur Qual. Ich saß in einem Raum mit der Teamleitung und zwei anderen aus einer anderen Abteilung. Reden? Never. Ich war die Jüngste und fühlte mich wie ein Kleinkind. Der Rest des Teams saß draußen im anderen Raum.
Glücklicherweise wurde nach etwa drei Wochen ein Tisch dort frei und mit viel Überwindung fragte ich die Teamleitung, ob ich dort sitzen darf. Sie sagte glücklicherweise Ja und so saß ich nach wenigen Tagen dort. Seitdem ist die Arbeit zwar angenehmer, jedoch nicht abwechslungsreich.

Seit ich an dem Platz sitze, bin ich fest im Tagesgeschäft involviert. Und anfangs machte es mich verrückt, jeden Tag dasselbe zu machen. Nach dem Aufstehen war ich super unmotiviert, hatte teilweise schlechte Laune und hoffte nur, dass der Tag schneller umging. Ich vermisse Langzeitprojekte, in denen ich mich kreativ austoben kann, Ideen verwerfen muss und am Ende stolz drauf sein kann. Ich vermisse Vielseitigkeit.
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, wünsche mir jedoch trotzdem ein breiteres Aufgabenspektrum, als das, was mir die Abteilung bieten kann. 

Überall, bloß nicht zu Hause

Im November war ich eine kleine Reisefreudige: Ich verbrachte zwei Wochenenden in Mittelhessen. Einmal in der Nähe von Gießen, da eine Azubi (die ich fast als Freundin bezeichnen kann mittlerweile) und ich einen Gronkhabend veranstalteten.
Zwei Wochen später war ich dann in Marburg, um Marisa zu besuchen. Es dauerte echt nicht lange und ich schloss diese Stadt sofort in mein Herz. Im Ernst, wenn ihr die Möglichkeit habt: Schaut euch Marburg an, ihr werdet es nicht bereuen! 
Allerdings enthielt der Monat auch etwas Negatives: Ich war immer genervter von meinem Vater, der immer streitsüchtiger und rechthaberischer wurde. Ganz ehrlich, ich bin inzwischen 19, man kann mich wie einen normalen Menschen behandeln und nicht wie ein Scheißhaufen, also brauchst du dich nicht darüber zu wundern, wenn ich irgendwann nicht mehr mit dir rede.

375 Kilometer weit weg

Mein Geburtstag dieses Jahr war schön. Die Tage davor waren ziemlich nervig und zogen mich sehr runter, weswegen ich glücklich über die Tatsache war, mein Geburtstagswochenende ganz weit weg von all den Problemen zu verbringen (familiär, als auch Arbeit). Bereits freitagmorgens nahm ich den Zug nach Braunschweig und konnte nach all der langen Zeit Leonie mehr als drei Stunden sehen.
Ich bekam nicht wahnsinnig viele Geschenke an dem Tag, aber ganz ehrlich: Ich konnte eine Freundin nach über sechs Monaten sehen und das für eine längere Zeit, das machte mich glücklich genug.
Im Großen und Ganzen tat mir das Wochenende wahnsinnig gut, ich konnte abschalten und hatte einen super Geburtstag. An dieser Stelle danke nochmal an dich, Leo – auch, wenn du es wahrscheinlich nie lesen wirst.

Mein Jahr werde ich zusammen mit Sarah bei ihr zu Hause ausklingen lassen. Es wird vermutlich keine big Party geben, aber wir werden beide unseren Spaß haben. 

Mein 2017 – Himmel und Hölle zugleich

Zusammenfassend war 2017 ein facettenreiches Jahr. Es war schön, aber auch anstrengend. Ab der zweiten Jahreshälfte verlor es den Wow-Effekt, denn ich wurde unsicher und hatte Angst vor der Zukunft. Und ich hatte im August oft mit negativen Gefühlen zu kämpfen, ich hatte sozusagen Heimweh, nur leider befindet sich dieses Zuhause in der Vergangenheit und ist somit nicht zugänglich.
Oft habe ich mich gefragt, ob es mir jetzt für immer so gehen wird, dass ich die Schule und meine Freunde vermisse. Aber ohne die Ausbildung hätte ich niemals den ein oder anderen coolen Menschen getroffen. Mittlerweile hackt keiner mehr auf mein Aussehen rum, im Gegenteil: Sie sind überrascht, wie frech ich bin und austeilen kann, denn anfangs rechnet man bei mir mit sowas anscheinend nicht.
Dennoch hatte dieses Jahr auch seine schönen Seiten: Ich hatte viele bunte Wochenenden, war mit meinen Freunden auf einer kleinen Reise, bestand mein Fachabitur und bin gerade dabei, mein Leben immer weiter aufzubauen. Es ist komisch, dass ich jetzt eine Grafikerin werde. Ich habe die Jahre zuvor mir das zwar immer eingeredet, aber jetzt werde ich es tatsächlich. Holy.
Mittlerweile ist es für mich das Schönste auf der Welt, wenn ich einen Teil meiner Freunde sehe. Inzwischen habe ich es aufgegeben, dass wir uns mal alle zusammen wieder als Gruppe vereinen können.
Zwei Freunde wohnen zwar viele Kilometer weit weg, was aber einen Vorteil hat: Ich sehe mal etwas Neues. Und umso größer ist die Freude, wenn man sich wiedersehen kann.
Danke an jeden, der mich dieses Jahr begleitet hat und mir  dabei geholfen hat, 2017 zu einem mehr oder wenigen guten Jahr gemacht hat. Danke an meine Freunde, die mich immer aufbauen und glücklich machen. Genauso ein Danke an meine Mama, die mich so viel unterstützt hat dieses Jahr.

2018 wird ein gutes Jahr, da bin ich mir sicher. Ich nehme mir keine Vorsätze, aber ich weiß schon, was meine Pläne sind. Ich werde mit Zuversicht in die Zukunft blicken und hoffen, dass alles so läuft, wie ich es mir vorstelle. Und ihr hoffentlich auch!
Denkt dran: Es liegt an euch, wie 2018 wird.


Samstag, 30. Dezember 2017

Das Jahr 2017 in Bildern


Müsste ich das Jahr zeichnerisch in einem Wort beschreiben, würde ich sagen: Vielseitig. Denn so hat es sich für mich angefühlt.

Durch die Hochschule habe ich es lieben gelernt, meine Gefühle in einem Motiv künstlerisch darzustellen. Und es macht mir Spaß, tiefsinnige Gedanken darin zu verpacken, es ist meine ganz eigene Art geworden, mich auszuüben und eventuell Kritik zu verüben. 

Im Januar hatte ich meine Copic-Phase und konnte mich fast nicht von den Stiften trennen. Während ich mit Nutyes abends Filme schaute, waren die Marker immer im Einsatz. Ab Frühling konzentrierte ich mich mehr auf Realistik und habe mir ein Manga-Verbot gegeben, da dies in der Hochschule nicht erwünscht ist. 

Im März startete außerdem die Zeichenreihe „Kritzelpost“ von Nutyes und mir und im April „art feelings“!

Der Hauptfokus meiner Mappe war Persönlichkeit, da mir bei der Mappenberatung gesagt wurde, ich solle doch mal persönliche Bilder zeichnen. Hab ich gemacht und auch, wenn es nichts geworden ist und ich abgelehnt wurde, so bin ich selbst nach ca. einem halben Jahr super proud, was für Bilder ich zustande gebracht habe.
Nachdem die Prüfung an der Hochschule hinter mir lag, freute ich mich, mich wieder auf das Mangazeichnen zu fokussieren und arbeitete intensiv mit Aquarell. 

Doch die Freude hielt nur einige Wochen, ab August erlebte ich ein sehr schlimmes Kreatief. Ich war antriebslos, hatte keine Ideen und nicht mal Lust zum Zeichnen. Und das für den ganzen Monat, was echt schlimm ist. Ich habe einen innerlichen Drang, regelmäßig zu zeichnen, einfach, weil ich mich verbessern möchte.
Doch dank jemanden aus der Arbeit und durch meine ehemalige Ausbilderin schaffte ich es, aus diesem Loch zu entkommen und ab Ende September war ich wieder voll dabei – zwar nicht täglich, aber regelmäßig. Mindestens eine Zeichnung im Monat war drin. 
Ich bin den zwei Menschen im Nachhinein echt dankbar, sie haben mir zwar nicht direkt ermutigt, aber insgeheim mich dazu motiviert, weiter zu machen. 

Es fing mit Leinwandmalerei an, ich saß zwei Wochenenden am Stück in meinem Zimmer, hab mich quasi eingesperrt und nur gemalt. Und es tat so gut!
Danach folgten dann Mangazeichnungen, Geburtstagsgeschenke etc. Wie früher. 

Im November gönnte ich mir ein neues Grafiktablett, nachdem mir mein damaliges viel zu klein und schäbig wurde (ich arbeite den ganzen Tag mit dem auf der Arbeit, somit gewöhnt man sich mit der Zeit an mehr Luxus). Seitdem bin ich stolze Besitzerin eines Wacom Intous Pro M und liebe es! Digital war dieses Jahr leider nicht viel los, ich hatte nie wirklich die Motivation, ein Projekt abzuschließen und war oft unzufrieden mit meinem Line-Style, auch die Colo fand ich oft scheiße. Seit einer Woche bin ich jedoch zufriedener und möchte mich stiltechnisch verbessern.
Das Jahr war recht bunt und interessant. Ich glaube, es ist das vielfältigste Jahr überhaupt, was meine Sammlung angeht. 

2016 habe ich mir folgendes als Vorsatz genommen:

2017 möchte ich mehr meine Gedanken und Gefühle in Bilder bringen, mehr mit Farbe schmieren, einfach mal frei nach Schnauze ohne Skizze malen. Ja, ich möchte mehr mit Farbe, Pinsel und Leinwänden arbeiten, denn das habe ich lieben gelernt. Ich will mehr von mir präsentieren und nicht das Gefühl haben, dass andere nur denken: "Die kann nichts weiter als Mangas."
I know, über so etwas habe ich in einem Artikel von der draWeek mal diskutiert und meine Stellung dazu genommen, aber ich möchte einfach mal den Leuten zeigen, dass ich auch noch mehr drauf habe ... und es ist auch mehr oder weniger eine kleine Challenge mit mir selbst, zu erfahren, welche Vorlieben und Talente noch unentdeckt in mir schlummern.
 Rückblickend kann ich sagen: Ich bin diesem Vorsatz sehr gut nachgegangen und kann eigentlich nur zufrieden mit mir sein.
Und damit ihr erfahrt, was dieses Jahr so fabriziert wurde, folgen nun die Collections!


Traditionell

Ein paar Bilder fehlen leider, da mein Atelierordner auf dem PC mal wieder super archiviert ist ~.~ allerdings stand schon alles.

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Digital

Zwei Zeichnungen sind nicht abgebildet, aber die habt ihr eh nie zu Gesicht bekommen. c: Hierbei handelt es sich um zwei Geschenke, die an Leuten aus der Arbeit gingen.

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Anders wie letztes Jahr habe ich mich nicht auf eine Zahl festgelegt, sondern wirklich alle Bilder genommen, auf die ich stolz bin. Sei es, weil ich mit dem Motiv an sich zufrieden bin oder weil hinter dem Bild eine Aussage steckt, die mir persönlich sehr wichtig ist.

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Es kamen  zwei Dauer-Artikelreihen dazu, die mir beide sehr viel Spaß machen.

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art feelings ist dazu da, meinen Gedanken und Gefühlen mal freien Lauf zu lassen. Der Fokus liegt hierbei auf realistischen Bildern, und alle Bilder wurden mit Farbe und Pinsel gemalt. 

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Es ist nicht einfach nur eine Artikelreihe ... nein, es ist etwas ganz Besonderes für mich. Von Nutyes Briefe zu bekommen und ihr ebenfalls Briefe zu schreiben, macht unglaublich Spaß und ich habe total vergessen, wie selbstgeschriebener Text auf Papier viel schöner zu lesen ist, als eine unpersönliche Whatsapp-Nachricht.
Leider ist unser Projekt derzeit wohl auf Pause, da ich kaum Zeit habe aktuell, aber hoffentlich schaffen wir es nächstes Jahr wieder, ein paar Briefe zu schreiben. 💜


Was ich mir für 2018 vornehme: Nicht viel. Ich lass es zeichnerisch einfach auf mich zukommen. Aber ich möchte digital auf jeden Fall wieder mehr machen. Und ich möchte mal Speedpaints aufnehmen und eventuell streamen, darauf hat mich Nutyes gebracht.
Ich hoffe einfach nur, dass ich mich stetig weiter verbessere und immer weiter die Augen offen halte für Neues, denn das ist das Wichtigste am Zeichnen – in my opinion. c:


Freitag, 29. Dezember 2017

Mein Dezember 2017


✦ Es ging direkt nach Feierabend mit einigen Dudes aus der Arbeit auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt - und ich weiß wieder, warum ich Frankfurt hasse. ~_~ Viel zu viele Menschen auf einem Haufen, ich bekomm bei sowas direkt schlechte Laune und Aggressionen, einfach, weil ich gefühlt durchgehend Ärme im Gesicht hängen habe. D:

✦ Ich befand mich am 2. Dezember mal wieder auf einem Workshop, der den zweiten Teil zu Videobearbeitung beinhaltete. Endlich konnte ich mal mit Premiere arbeiten und der Workshopleiter (eine Festkraft, die ich kenne) hat es mal wieder geschafft, meine Neugier und Lernlust zu wecken. Vielleicht ergibt sich ja demnächst was - dank der Arbeit habe ich ja Zugriff auf die Adobe Cloud. c: 

✦ Am 3. startete die Advents-Reihe "Aufladen für Weihnachten" von Nutyes und mir. Um ehrlich zu sein lief es nicht so toll ab wie die Reihe vom Vorjahr, irgendwie fehlte mir die Stimmung. :c Next year maybe.

Erste Woche: 4. bis 10. Dezember 2017

✦ Mein 3D-Modelling-Kurs in der Schule startete am 7. Dezember. 

✦ Nachdem ich eine ziemliche miese Woche hinter mir hatte und oft von schlechter Stimmung geprägt war, war ich so froh, dass der Freitag kam. Mein Geburtstag. Eingeleitet wurde er von einem wundervollen Päckchen, welches mich Anfang der Woche bereits heimgesucht hat. Nutyes hat mir unter anderem einen roten Panda-Pulli, ein Pusheen Notizbuch-Set (perfekt, um Ideen festzuhalten und Projekte zu planen!) sowie ein Teatime-Kit (Pusheen-Tasse sowie eine Packung meines Lieblingsteees "Caramel Apple Pie) geschickt. Letzteres liegt in meinem Container auf der Arbeit und mir wurde mittlerweile von vielen Leuten gesagt, wie süß die Tasse ist. \o/ Danke dir nochmal für den Stuff, das Notebook-Set wird übrigens sehr oft genutzt derzeit. :D
Auch, wenn ich Urlaub hatte, konnte ich nicht ausschlafen. Mein Wecker klingelte recht früh (um 7:30 Uhr), damit ich meine Mutter noch sehen konnte, ehe ich nach Braunschweig zu Leonie fuhr. Wir frühstückten gemeinsam, anschließend ging dann meine Reise los. 
Die Zugfahrt war recht entspannt, allerdings saß ich im Gang, was echt unvorteilhaft war. Ständig hatte ich dezent die Panik, dass ich beim Vorbeigehen von anderen Passagieren deren Ellenbogen im Gesicht hängen habe ... 
Leonie empfing mich irgendwann nach 13 Uhr mit offenen Armen am Hauptbahnhof Braunschweigs und wir fuhren dann zu ihrer Wohnung, welche sie mit zwei anderen teilt. 
Ihr Zimmer ist echt super pretty und größer, als sie immer erzählte. Als ich mich auf ihren Schreibtischstuhl setzte, überraschte sie mich mit Muffins, auf denen Kerzen oben drauf waren und sagte: "Stell dir vor, die würden brennen." Dazu gab's noch eine richtig coole Geburtstagskarte.
Allerdings gab ich mich mit den lichterlosen Kerzen nicht zufrieden und hab sie dann in ihren Schubladen nach einem Feuerzeug kramen lassen. xD Glücklicherweise hatte sie noch eins und so bekam ich doch noch meine brennenden Kerzen. 
Den Nachmittag gammelten wir, schauten auf ihrem Laptop lustige Videos und kamen dann zum Entschluss, auf Lost Place Tour zu gehen ... nur leider führte unsere Recherche im Internet zu keinem Erfolg, wir fanden kein Gebäude, dass schön gruselig und runtergekommen war. :c 
Auch, wenn wir nichts fanden, gingen wir irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit raus und holten erstmal für Leonie Geld, da sie noch etwas in der Stadt brauchte. Nach ihrem Einkauf entschieden wir uns für Abendessen, suchten eine Pizzeria auf und bestellten dort eine leckere Pizza mit Brokkoli - ich liebe Brokkoli, und da wir sie teilten (because me hat 'nen kleinen Magen) wollte ich unbedingt meine Minibäumchen haben. xD 
Wir irrten noch ein wenig durch irgendwelche dunklen Wege Braunschweigs, bis wir uns dem Heimweg widmeten. Fast bei Leonies Wohnhaus angekommen, entdeckten wir auf dem Bürgersteig einen kleinen Igel, zusammengekauert in der Ecke. Ich habe immer gehört, dass man, wenn man einen Igel im Winter sieht, ihm helfen sollte, von daher stand ich da und hab die Frage Leonie gestellt. Wir waren beide ratlos, bis Leonie sagte: "Ich habe zu Hause Handschuhe, die kann ich schnell holen und du wartest hier." Ihr Zuhause war ja quasi um die Ecke. Ich hab genickt und sie ging los, während ich auf den kleinen Freund aufpasste. 
Bei Leonie legten wir ihn behutsam in einen Karton und stellten ihm etwas zu trinken hin, während ich am Laptop nach Tierheimen suchte, die Igel aufnahm. Ich fand eine Nummer, rief an und bemerkte schnell, dass keiner ranging. Es war Freitag und nach 20 Uhr, kein Wunder. 
Es stand dabei, falls man die Nummer nicht erreichen konnte, sollte man die Polizei anrufen. Wir fanden dies übertrieben, doch nach dem dritten Mal dachte ich mir: "Gut, ich mach's." Und holy, ich war gerade mal 19 und hab die Polizei angerufen. xD Ich war schon dezent stolz auf mich. Aber gut, wenn man regelmäßig mit Sachbearbeitern telefoniert, der ist nicht mehr redescheu. :D 
Die Frau an der 110 verbindete uns direkt mit dem Tierschutz, welcher uns dann befragte. Wie groß ist der Igel, wo haben wir ihn gefunden, sieht er krank aus ... well, lange Rede, kurzer Sinn: Eine Frau kam dann vorbei und hat den Kleinen abgeholt. Letztendlich war die ganze Aktion gut, denn er wäre aufgrund seiner kleinen Größe vermutlich erfroren. Aber süß war er schon.
Danach haben Leonie und ich einen chilligen Abend gemacht, nachdem wir beide frisch geduscht waren, schmeißten wir einen Trash-Teeniefilm an ("Wild Child) und ließen den Abend gemütlich ausklingen ... ich bin aber irgendwann dabei eingepennt und aufgewacht, als er zu Ende war. :D 
Müde legten wir uns dann vor 12 bereits schlafen, der Tag war lang. Lang, aber super. Der Geburtstag war toll, auch, wenn ich keine große Party gemacht habe. 
Vor allem war ich froh, bereits ein paar Wochen vorher geplant zu haben, nach Braunschweig zu fahren, denn nach der miesen Woche tat die Entfernung vom Alltag echt gut. Danke nochmal Leo, dass ich kommen durfte. <3

✦ Next day. Wir sind erst irgendwann nach 13 Uhr oder so aufgestanden, haben ganz entspannt gefrühstückt und beschlossen zwei Stunden oder so später, in die Stadt zu gehen, um ein Schloss zu besorgen. Wir wollten darauf "Gronkh" schreiben und es klischeemäßig an eine Brücke hängen (Gronkh wuchs in Braunschweig aus, that's the reason. Und wir beide lieben Gronkh). Gerade aus dem Kaufhaus raus und mehr Sachen gekauft, als eigentlich geplant war, da fing es schon an zu dämmern. Nice. Ich liebe den Winter. ._.
Wir beeilten uns, dass wir nach Hause kamen, luden den Kram ab und stiegen dann in Leos Auto, um an die gewünschte Stelle zu fahren. Das Doofe: Mittlerweile war es stockduster und außerdem war die Brücke nicht geeignet für Schlösser, da sie aus Holz und somit viel zu dick war. Richtiger Flop. xD 
Allerdings wollte ich den See, an dem wir uns befanden, unbedingt bei Tag sehen, weswegen wir beschlossen, morgen vor meiner Heimfahrt nochmal herzukommen.
Enttäuscht fuhren wir zurück, parkten das Auto und gingen einkaufen. Wir entschieden uns für das Abendessen unseres Urlaubs: Nudeln mit Pesto. 
Erneut luden wir den Einkauf bei Leo ab, machten uns dann aber nochmal auf dem Weg durchs kalte Braunschweig. Leo kannte noch eine Brücke und nachdem wir eine Weile gelaufen sind, erreichten wir einen kleinen Park, von dem ich nicht viel sehen konnte. Es gab mehr als eine Brücke, aber wir entschieden uns für die erstbeste (einfach, weil kalt und Regen xD). 
Schnell das Schloss dran gehangen, nach Hause gelaufen und sich von den verregneten Sachen gelöst. Inzwischen waren schon ziemlich nass geworden. Nach einem leckeren Abendessen zogen wir uns noch Videos auf YouTube rein, bis Leo sich auf einmal von mir wegdrehte und sagte: "Ich geh jetzt schlafen." 
Ich war noch ein bisschen wach, legte mich dann aber auch schlafen. 

✦ Mein letzter Tag in Braunschweig. Diesmal schliefen wir nicht in die Puppen, sondern standen sogar vor 12 Uhr auf! Rekord. 
Wir machten uns fertig, ich packte meinen Kram in den Koffer und schließlich fuhren wir an die Stelle wie gestern Abend, damit ich den See mal bei Tageslicht sehen konnte. Und ich muss ehrlich sein, es ist der einzige Ort in Braunschweig, den ich schön finde. Alles andere hat mich nicht wirklich begeistert. :D 
Alles ist ruhig und die Zeit ist gefühlt endlos, im Sommer will ich unbedingt mal dort sein! 




Um 15:20 Uhr machten wir uns dann auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Lustigerweise fing es gerade dann, als Leo und ich aus der Tür gingen an zu schneien. Die Flocken wurden mit jeder Minute dicker und schon bevor den Bahnhof überhaupt erreicht haben, war Braunschweig von bedeckt von einer weißen Decke. So macht Zug fahren doch Spaß, Freunde! Immerhin trudelte der Zug zuverlässig um 15:59 Uhr ein, ohne auszufallen.
Aus vier Stunden Zugfahrt wurden schnell fünf, da der Zug meinte, random in der Pampa stehen zu bleiben. Ich bekam auch kurz nach dem Einsteigen Kopfschmerzen, die immer schlimmer wurden und ich Dummkopf hatte etwas zu trinken vergessen (ironischerweise hatte ich dafür Schmerztabletten da, aber schluck die mal ohne Wasser ... bleibt dir direkt im Hals hängen). Ich versuchte mich durch Zeichnen abzulenken, mein Skizzenbuch hatte ich immerhin nicht vergessen. 
Um 19:30 Uhr ca. kam ich dann auch mal in Frankfurt an und ich war heilfroh, denn ich hatte Angst, irgendwie in den falschen Zug gestiegen zu sein oder so. xD 
Der nächste in meine Heimat fuhr 20 Minuten später, ohne jegliche Verspätungen oder sonstigem. Ich war also um 21 Uhr zu Hause, duschte und wollte einfach nur noch schlafen, weil Kopfweh. 

Zweite Woche: 11. bis 17. Dezember 2017 

✦ Vielleicht liegt es daran, dass ich 19 geworden und somit alt bin, aber ich hatte die nächsten Tage mit Kopfschmerzen zu kämpfen, trotz Tabletten. Super ekelhaft, aber nach den drei Tagen (Sonntag bis Dienstag) ging es zum Glück weg. 

✦ Ich wurde von Sarah an Silvester zu ihr eingeladen. *-* 

✦ Yas! Am 15. schaffte ich es, mein kleines (privates!) Homepage-Projekt fertig zu bekommen und ich bin totally stolz, was ich da zustande gebracht habe. Ist stiltechnisch mal was komplett Neues von mir. Derzeit warte ich seit einer Woche auf Feedback dazu ... ich sollte der Person mal 'nen kleinen Remind geben, aber ich hasse es, wenn man Leuten des Öfteren hinterher rennen muss. xD 
✦ Am 16. (Samstag) war ich mit Leo ein wenig unterwegs abends. Typische Gruseltour mit dem Auto, wir sind ein paar Gestörte, die den Adrenalinkick lieben. c: 

Dritte Woche: 18. bis 24. Dezember 2017

✦ Wir bekamen am 19. Dezember unsere Noten in der EDV-Präsentation gesagt und der Lehrer war scheinbar sehr angetan von meiner PowerPoint, denn er hat sie als Beispiel genannt, wie man die Folien am besten gestaltet. Na ja, wen wundert's - ich habe ja schließlich mich ein halbes Jahr lang damit beschäftigt. :D Aber auch in der Bewertung hat er es nochmal aufgegriffen. Yas!

✦ Ich bekam auf der Arbeit von 'ner Freundin einen Zeichenauftrag und kann es kaum erwarten, endlich damit anzufangen. Inzwischen weiß ich, welche Materalien ich benutzen möchte und es wird denke ich mal ein Zwischending aus Auftrag und Experimentieren.

 ✦ Weihnachten war angenehmer, als erwartet. Ich habe mich wohl im Stillen wieder mit meinem Vater vertragen, zumindest hat er mal keine blöden Sprüche von sich gelassen. Derzeit rede ich wiedre mit ihm. Mal sehen, wie lange es anhält.

Vierte Woche: 25. bis 31. Dezember 2017

✦ Am 25. war ein kleines Familientreffen, war für mich jedoch lame (ich kann bei den Themen irgendwie nie mitreden :D). Ich bin ab 19 Uhr schon hundemüde gewesen und hätte auf der Bank einschlafen können. 

✦ Am 27. habe ich mir einen neuen PC gekauft, da mein jetziger zu alt ist. Vor allem, da er die letzte Zeit einige Male eingefroren ist (ich vermute, Spotify ist der Übeltäter) und ich für die 3D-Software ihn technisch nicht nutzen kann. Also habe ich mein viel Geld zusammengekratzt und mir einen neuen geholt, bzw. holen lassen, da ich ja arbeiten muss. Von über 2000 auf 259 Euro runtergesetzt, da kann man ja nur zugreifen. :D
Hoffen wir mal, dass das gute Stück funktioniert, derzeit richtet mein Bruder das Teil ein und demnächst werde ich hoffentlich grafisch mit dem Kerl cooles Zeug machen können. \o/ Aiii, ich freue mich so, hoffentlich enttäuscht mich das Teil nicht! >__<




Das Bild habe ich derzeit nur auf Twitter hochgeladen, weil es aus dem einfachen Grund von Langweile entstand. Im April entstand eine Version mit Zeichentusche, und momentan fixiere ich mich darauf, digital mal wieder mehr zu machen (ich versuche, meinen Grafikstil auf der Arbeit mit meinen Zeichnungen zu kombinieren. Klappt gut). Derzeit macht es Spaß, aus alten Bildern noch etwas Neues zu zaubern.


Im Großen und Ganzen war der Monat bis auf ein paar Zwischenfälle recht positiv. Ich konnte Leo wiedersehen, hatte einen wunderschönen Geburtstag und konnte auch privat einige Designprojekte meistern. Schulisch läuft's auch.
Mein neuer Pc hat scheinbar schon Windows drauf, jedoch müssen die ganzen Dateien jetzt da drauf geladen werden (eine Sache, die ich auf den Tod hasse), aber dann werde ich den erstmal mit Adobe-Software vollstopfen. <3
Ich habe es übrigens geschafft, mich über Weihnachten mit meinem Vater zu versöhnen - also er hat sich nicht direkt für sein ziemlich beschissenes Verhalten die letzte Zeit entschuldigt, aber er hat aufgehört, sich so zu benehmen, also habe ich nach und nach wieder mit ihm gesprochen (ja, ich hab ihn über vier Wochen ignoriert bzw. nur so viel gesprochen, wie nötig war).
Hoffen wir mal, dass es ihm eine Lehre war und sich jetzt bessert.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Aufladen für Weihnachten #02: Zeit, die Musik aufzudrehen!

Und schon befinden wir uns in der zweiten Runde der Adventsreihe! Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? 
Bei mir ist es unvermeidbar, da ich derzeit täglich auf der Arbeit irgendwelche weihnachtlichen Grafiken erstellen muss, am besten noch auf den letzten Drücker, weil Sachbearbeiter ja Freifahrtschein für alles haben.

Wie man meiner Meinung nach am besten in die festliche Stimmung verfällt: Mit Essen und Musik. Weihnachtsmusik läuft derzeit on Mass im Radio, da ich allerdings nicht wirklich aktiver Radiohörer bin (die Musik ist einfach nicht meins x:), wurde ich von Spotify eher darauf aufmerksam gemacht. 


Es fiel mir wirklich schwer, von all den Liedern meine Top Fünf rauszupicken, da ich mich da einfach nicht entscheiden kann. Ich persönlich bin übrigens ein Fan der alten Weihnachtslieder, die so die typisch 90er Kinder wahrscheinlich kennen. Mit den neuen kann ich nichts anfangen, da ich sie einfach nicht mit Weihnachten assoziiere.

Vergesst übrigens nicht, noch bei Nutyes vorbei zu schauen, denn bei ihr gibt es ebenfalls eine Liste ihrer Lieblingssongs während der Weihnachtszeit zu finden.








Ja, ich mag Last Christmas. Und ich stehe dazu. Meiner Meinung nach gehört dieser Song einfach zu Weihnachten dazu, und ganz ehrlich: Es gibt weitaus schlimmere Lieder, die traurigerweise noch gefeiert werden. xD 

Ich habe versucht, nach einer Reihenfolge zu gehen, jedoch hängen die Songs ja auch nach Stimmung und Lust ab.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mein Leben mit 18

Morgen ist es soweit:
Ich habe Geburtstag, werde im Zug sitzen, nach langer Zeit Leonie für mehr als nur läppische drei Stunden sehen und insgesamt einen schönen Tag in Braunschweig haben. Das hoffe ich.
Zumindest ist das der Plan. 

Doch wie war das Alter 18 für mich? Meine Erwartungen waren damals eher mau, die Tatsache, dass ich ab jetzt volljährig bin und somit für Ämter etc. als Erwachsene gesehen werde, schreckte mich ab. Aber mittlerweile kann ich sagen: Viel geändert hat sich nicht. 

Inzwischen arbeite ich, muss unter anderem mit Sachbearbeitern telefonieren (lag mir vergleichsweise mit 17 überhaupt nicht) und schlage mich mit nervigen Sachverhalten rum (mal mehr, mal weniger ‒ aktuell passiert viel Negatives, vor allem diese Woche).
Aber: Ich fühl mich genauso wie mit 17. Vielleicht bin ich ein bisschen reifer geworden, das passiert im Normalfall bei jedem. Aber naja, viel Neues ist jetzt nichts dazu gekommen, wo ich mir dachte "Oh Gott, ich möchte nicht mehr 18 sein".
Das Telefonieren stört mich überhaupt nicht mehr, inzwischen rufe ich sogar freiwillig die Sachbearbeiter an, wenn sie zu faul sind in ihr Postfach zu schauen oder es nicht schaffen, sich schriftlich anständig zu artikulieren.
Ich bin somit viel offener geworden und meine Introvertiertheit schränkt mich somit weitaus weniger ein. 

Ich habe mit dem Alter gelernt, wie fucking wichtig meine Freunde sind ‒ sie sind für mich fast wie eine zweite Familie geworden, denn in keiner anderen Gruppe von Menschen fühle ich mich bisher so wohl wie bei meinen Freunden. Das merke ich leider jeden Tag. 
Einerseits toll, dass ich Leute gefunden habe, die mir so wichtig sind, andererseits traurig, dass Entfernungen uns trennen.

Mit 17 war ich schon ein wenig frech und habe oft mal Dinge rausgehauen, bei dem Leute überrascht waren, wie ich auspacken kann. Aber ich glaube, im Laufe diesen Jahres hatte sich das wohl mehr bestärkt, ich bin sehr sarkastisch geworden und verarsche auch gerne Leute, bevor ich mit der Wahrheit rausrücke. Klingt, als wäre ich ein ziemliches Arschloch von der Persönlichkeit her ‒ aber ich mache das wirklich nur, wenn ich cool mit demjenigen bin und auch bereits weiß, wie er tickt. 
Inzwischen glaube ich sowieso, dass sich mein Charakter mit 17 und 18 am meisten geformt hat.
Ich bin ehrlicher zu mir geworden. Und wie gesagt, frecher.
18 war ein schönes Alter. Es hat sich kein bisschen hardcore erwachsen angefühlt. 
Natürlich merke ich auf der Arbeit, wie sehr es von mir erwartet wird, Verantwortung zu übernehmen. Aber tief in meinem Herzen denke ich, ich sei noch 16.

Morgen werde ich dann also 19 und ich denke mir nur: Wo ist die Zeit hin? Ich habe diesen Blog mit zwölf angefangen. Das klingt so lange, fühlt sich dann aber doch eher megakurz an, wie ein Wimpernschlag.
Was ich mir für das neue Alter wünsche: Dass es genauso angenehm für die anderen wird, ich vielleicht wacher bin als die letzten Wochen (Müdigkeit ist mein bester Freund), und ich ein wenig extrovertierter werde. Ich habe die letzte Zeit gemerkt, dass man mit Introvertiertheit nicht weit im Leben kommt, erst recht, wenn man selbstständig werden möchte.

Ich verabschiede mich mit diesem Artikel somit von der lieben 18. 
Morgen werde ich hoffentlich einen schönen Tag haben, zwar steht eine etwa dreistündige Zugfahrt an, aber es könnte schlimmer sind. xD 

Sonntag, 3. Dezember 2017

Aufladen für Weihnachten #01: Zeit zum Naschen!

Und somit fängt nun wieder eine Adventsreihe an. Holy Shit. Das Jahr ist einfach fast vorbei.
Ich hatte ein bisschen Struggle, denn anders wie im letzten Jahr kann ich dieses nichts Zeichnerisches herbei zaubern, da ich a) keine Zeit habe und b) mir die Ideen derzeit für jede Weihnachtsgestaltung auf der Arbeit genommen werden. ~_~

Dafür gibt es jetzt "Aufladen für Weihnachten", welches eine Kooperation mit Nutyes' Blog ist. Wir werden versuchen, möglich zeitnah die Artikel online zu stellen. Natürlich behandeln wir beide die gleichen Themen und ihr habt somit pro Adventssontag zwei Artikel mit verschiedenen Ausgangspositionen (hoffe ich, sonst wäre es langweilig °-°).

Eventuell kann sich das Logo im nächsten Artikel verändern ... hatte nur die Zeitbislang  leider nicht, da auf Arbeit ganze vier Neugestaltungen zu Weihnachtsscheiß heute von mir verlangt wurden und meine Kreativität irgendwo heulend vor Erschöpfung auf'm Boden gerade schleift. xD
Allerdings will ich den Artikel auch nicht die ganze Woche vor mir hertragen, weil ich doof bin und alles zeitlich nicht rechtzeitig schaffe right now.


Naschen ist während der Weihnachtszeit unvermeidbar und somit war uns klar: Dieses Thema muss behandelt werden! Diäten sind beinahe unmöglich und es vergeht kein Tag, indem man mal nicht zum Lebkuchen oder Weihnachtskeks greift.
Ich liebe die Weihnachtsgebäcke, auch wenn sie mir am Ende dann doch zum Hals raushängen, weil man sich überfressen hat - nächstes Jahr stopft man sich dann doch wieder voll.

Und nun folgt ein Top 5 Ranking meiner Lieblingsgebäcke.


Irgendwie haben Dominosteine etwas Edles meiner Meinung nach.
Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein totaler Marzipan-Fan. Sobald irgendwo Marzipan drauf steht, muss ich es einfach aus Prinzip essen.
Allerdings haben wir die nicht oft zu Hause, deswegen belegen die kleinen Steinchen den letzten Platz.


Der Klassiker und während der Weihnachtszeit in jedem Haus zu finden. Ich mag den Geruch und den Geschmack, es gibt keinen anderen Keks, der geschmacklich dem Spekulatius ähnelt. 
Allerdings kann ich irgendwann nicht mehr essen und sehen, weil ich sie einfach zu oft in mich reingestopft habe. 

Ich liebe Lebkuchen - ob mit Schokoladenüberzug oder ohne, gefüllt oder nicht gefüllt, Zuckerguss oder weder noch irgendwas. Lebkuchen ist einfach ein verdammtes Muss während der Weihnachtszeit!

Ich liebe diesen Kuchen, vor allem den vielen Puderzucker oben, mit dem ich dann den ganzen Tisch zusaue ... ja, selbst mit fast 19 kann ich immer noch nicht wirklich essen. xD
Manche werden jetzt über die Rosinen darin heulen, aber ganz ehrlich: I don't care. Ich mag Rosinen. c:

Und der Sieger der Herzen: Plätzchen!
Zum einen, weil sie gut schmecken (wenn man backen kann und das Rezept befolgt), und zum anderen, weil man es meistens mit Freunden macht. Ich hatte es letztes Jahr mit Miri und Nina gemacht, am Ende waren die Plätzchen zwar nicht so toll wie anfangs erhofft, aber dafür hatten wir ein paar lustige Stunden. c:
Somit: Backt mit euren Freunden fleißig, denn das bringt euch mit euren Lieblingsmenschis zusammen!

Mit Sicherheit habe ich den ein oder anderen hungrig gemacht, an dieeser Stelle sorry. xD 
Eventuell ist der Artikel an manchen Ecken zu kurz, aber ich bin ein wenig unter Zeitdruck - ich muss noch ein bisschen Schulzeug erledigen, und das vor 22 Uhr (ich hab nur noch eine Stunde ...). Holy, und das mit übertriebener Müdigkeit und bin zudem im Moment gesundheitlich angeschlagen. Fuck my life.