Donnerstag, 29. März 2018

Mehr als nur eine einfache Skizze

Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, pflanze ich mich derzeit abends (oder für die Leute mit normalen Schlafrhythmus nachts) gerne mit dem Laptop ins Bett und ziehe mir auf Netflix irgendwelche seltsamen Serien an, die mir vorgeschlagen werden (was zur Folge hat, dass ich diese dann an einem Stück durchschaue ... ups). 

Ein paar Nächte vorher wollte ich nebenbei jedoch noch produktiv sein und habe mein Skizzenbuch mit ins Bett genommen samt Kulli, Bleistift würde logischerweise zu viel Dreck machen.
However, irgendwann nach einigen gedankenlosen Kritzeleien zeichnete ich random eine Blume, eben so, wie ich sie immer zeichne, und fing sie dann auch noch an zu schattieren ... aus einem einfachen Sketch wurde dann etwas Aufwendiges. 
Heute (oder eher gestern) habe ich dann noch meine Wasserfarben ausgepackt, da mir eindeutig zu wenig Farbe im Bild vorhanden war.
Aus dem zu wenig Farbe wurde dann das hier:

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Man sieht noch hier und da ein paar überschüssige Linien von der Skizze, am Anfang hab ich halt nicht erwartet, dass ich mich da so reinhängen werde. xD Aber ich mag die Farben der Blume sehr und die Vignette ist mir auch ziemlich gelungen, dafür, dass das Papier meines Skizzenbuchs echt gelitten hat. Und man bedenke: Hier wurde ohne Radiergummi oder andere Korrekturmitteln gearbeitet!

Zudem kann man die "Skizze" mehr oder weniger als ein Redraw bezeichnen, denn im Mai / Juni 2016 hatte ich damals eine ähnliche gezeichnet – sogar im Praktikum, als ich Langweile hatte und irgendwie die Zeit rumkriegen musste: 


Dafür, dass ich die knapp zwei Jahre selten bis kaum Blümchen gezeichnet habe (höchstens als Wachhalter in meinen Schulnotizen), sieht man doch auf jeden Fall eine Besserung. :D



Samstag, 24. März 2018

Meine Ferienpläne – Osterferien 2018


Schöner hätte mein Start in den Urlaub nicht sein können: Die letzte Woche war zwar etwas anstrengend, da ich mit starker Müdigkeit durchgehend zu kämpfen hatte, aber ich war sehr produktiv! Innerhalb von zwei Tagen habe ich auf der Arbeit unter anderem zwei Composing-Plakate angefangen und auch beenden können. Und ich bin auch sehr stolz auf die Ergebnisse. c:

Jetzt habe ich erstmal zwei Wochen Ruhe und kann mich ganz auf mein Leben und meine Hobbys konzentrieren. Ich habe die letzten Tage echt nur auf den Freitag hingefiebert und die letzte Stunde gestern war eine Qual, ich wollte einfach nur noch Feierabend haben. D: 

Für die Ferien habe ich mir auch einiges vorgenommen und um es schön darzustellen, eine Grafik zusammen gebastelt (weswegen der Artikel jetzt einen Tag Verspätung hat, ich hatte gestern keinen Kopf mehr, irgendwas noch grafisch zu bauen).


Die Sterne geben übrigens die Dringlich- bzw. Wichtigkeit der Tätigkeit an. Fast alles ist wichtig, aber vor allem das Lernen hat äußerste Priorität, da nach den Ferien einige Klassenarbeiten wieder anstehen. 
Aber immerhin übe ich mehr oder weniger durch die Umstrukturierung für die HTML-Klausur, da ich sehr viel Codegeschnipsel machen werde. Und hoffentlich bin ich mit dem Menü dann wieder zufriedener, aktuell stören mich die drölftausend Unterlinks beim Atelier, wenn man mit der Maus drüber fährt. 
Hoffentlich spielt auch das Wetter mit und es wird nicht so oft regnen, ich möchte mit Miri wieder Longboard fahren. Und im Regen ist das nicht so cool. :c
Na ja. We will see.


Mittwoch, 21. März 2018

Zwei Märzkinder feiern Jubiläum



Für mich fühlt es sich nicht mal wie die Hälfte an, aber es sind drei Jahre vergangen. 

Ja, heute ist Mayumis Geburtstag.
Am 21. März 2015 habe ich euch Mayumi vorgestellt – ein OC, der anfangs eigentlich nur eine Übung war, ein Experiment. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir in Punkto Haare zeichnen Arina Tanemura sehr als Vorbild genommen und nur durch sie quasi entstand somit auch Mayumi. Das Mädchen mit den braunen Haaren, welches stets eine lilane Schuluniform trägt. In meinem Kopf wird sie immer das brave Schulmädchen bleiben, welches sehr in sich gekehrt und ruhig ist.

Anfang März hatte zudem auch Jay Geburtstag, allerdings schaffte ich es zeitlich nicht, einen anständigen Artikel zu bringen und dachte mir: Kombiniere ich doch einfach Mayumis Geburtstag mit Jays. 
Und somit gibt es auf der heutigen Zeichnung beide Geburtstagskinder zu finden. 


Beide tragen jeweils ein T-Shirt in ihren Farben mit der jeweiligen Jahreszahl, die sie nun erreicht haben. 
Ich hab ihnen zur Feier des Tages auch ein paar Locken in die Haare gezeichnet, man muss an seinem Geburtstag ja ein bisschen hübsch aussehen. 😄

Wir lesen uns dann spätestens Freitag wieder (da hab ich etwas Wundervolles zu verkünden!), sofern ich es nicht verpeile. 

Donnerstag, 1. März 2018

Meine Märzpläne 2018


✦ Da ich mehr oder weniger wieder Zeit habe, möchte ich diesen Monat wieder mehr in Fiesta verbringen. Meine Jokerin sollte Level 90 erreichen, zumindest ist das derzeit mein nächstes Ziel. 

✦ Auf der Arbeit werde ich mich ab demnächst in einer neuen Teamaufteilung wiederfinden, wobei es weniger Teamdynamik geben wird - allein schon, da es keine Leitung geben wird. Fürs Erste ist es zwar nur ein Test, aber ich wette, nach den vier Wochen wird jeder angekotzt sein.

✦ Ich möchte gerne mal wieder meine Freunde sehen. Vielleicht lässt sich ein lustiger Abend in einem unserer Lieblingsrestaurants einrichten.

✦ Im Moment spiele ich abends auch gerne mit einer Freundin Staxel. Wir skypen nebenbei und lassen den Abend dann gemütlich ausklingen, während wir beide unsere Farmen zum Wachsen bringen. 😄

✦ Ein kleines Highlight: Mayumi feiert am 21. ihren dritten Geburtstag. 
... Hoffentlich verpeile ich den nicht. 

✦ Ab dem 26. habe ich für stolze zwei Wochen Urlaub. 💜
Auf den freue ich mich sehr, da ich Besuch bekommen werde. c:


Mittwoch, 28. Februar 2018

Mein Februar 2018


✦ Ganz groß auf der Highlight-Liste des Februars steht das Comeback aller Mitglieder des MeinTraum-Blogs. Es ist noch zugegeben ein wenig ungewohnt, jetzt wieder für zwei Blogs zu schreiben und der Struggle ist groß, sich zu entscheiden, wo ich die Artikel-Idee verwenden soll. Aber ich bin gespannt auf die Zukunft des Blogs.

✦ Die meiste Zeit war ich am Lernen für etliche Klassenarbeiten. Es stand unter anderem die 3D-Prüfung am 15. Februar an (danach kamen noch Englisch und Drucktechnik, aber das ist unspektakulär) und holy ... ich war schon ziemlich nervös. Zwar wusste ich sehr gut, was mich als Aufgabe erwartete und hatte mich die Tage zuvor auch zielstrebig darauf vorbereitet, aber Angst und Nervosität war dennoch während der Prüfung vorhanden. Es fing ja allein schon morgens an, ich wachte mit etlichen Albträumen von der Prüfung auf und war schon fertig mit den Nerven, bevor ich überhaupt angefangen haben.
Unsere Klasse bekam vom Lehrer nochmal 15 Minuten mehr Zeit, nachdem er kopfschüttelnd auf die Bildschirme mancher Schüler sah und ihnen noch eine Chance geben wollte. Ich hatte die letzte halbe Stunde aber nur noch Finetuning gemacht, meine Lampe (war Prüfungsaufgabe) immer mal ein bisschen verrückt, um zu schauen, wie's aussieht.
Letztendlich gab ich dann doch ein paar Minuten vor Schluss ab und war froh, diese Last von meinen Schultern zu haben.

✦ Ich hatte zudem Mitte des Monats mit einer Erkältung bzw. der Vorstufe davon zu kämpfen und konnte letztendlich das Schlimmste verhindern, da ich die Kränkelphase schnell wieder hinter mir hatte ‒ und das ohne jegliche Medikamente!

✦ In diesem Monat hatte ich ein wenig mit Selbstzweifeln zu knabbern ... ich war mir doch nicht mehr so sicher, ob die Entscheidung die Richtige war, meine Ausbildung in Richtung Digital zu vertiefen. Viele mögen meine Printsachen und es gibt eine Festkraft, für die ich immer eine kleine Printlerin sein werde ‒ so hat sie das zu mir gesagt.
Mich stört es, wie ich im Gegensatz zu den Printlern aus dem 1. Lehrjahr benachteiligt werde, was Aufgaben und Abteilungen angeht. "Das ist Printsache, das kannst du nicht machen.", heißt es in der Firma. Dabei möchte ich doch alles machen, mich auf nichts festlegen. 
Ich bin mir unsicher, ob ich Digital kann, ob ich das schaffe, ob ich da alles verstehe und ich habe Angst, in die Homepage-Abteilung zu kommen im 2. Lehrjahr. Mein Gefühl sagt mir, dass man dort Leistung zeigen muss, denn sonst wird man als unbrauchbar abgestempelt. Aber andernfalls liebe ich es, Websites zu gestalten ‒ es ist mal was anderes und eine neue Welt für mich.
Selbst am Monatsende bin ich immer noch nicht überzeugt von mir selbst und ob ich am Anfang der Ausbildung die richtige Entscheidung getroffen habe.

✦ Für mich fing ab dem 21. ein neuer Block-Unterricht an, da das 3D-Modelling glücklicherweise vorbei ist. Jetzt können meine Freundin und ich jeden Mittwoch zaubern, denn: Wir haben HTML und CSS! 😍
Da wir beide am Anfang der Ausbildung die Möglichkeit bekamen, eine eigene Website zu bauen und am Ende zu programmieren, war unser Vorwissen weit genug, um in den ersten Stunden punkten zu können. Der Lehrer war zwar teilweise verstört, was für Crapseiten wir zusammen gestaltet haben, aber er musste zugegeben auch ein wenig schmunzeln. 😄
Das zweite Tolle an dem Block: Ich kann jeden Mittwoch um 15 Uhr nach Hause fahren (bzw. früher, weil der Lehrer gerne vor eigentlichem Unterrichsende Schluss macht)

✦ Was mir der Februar gezeigt hat? Dass man auf der Arbeit lieber keine Freunde haben sollte ... eine Meinungsverschiedenheit hat mir die Augen geöffnet, wie sehr ich mich in meine Gruppe getäuscht habe und sie weiterhin nicht als Freunde sehen sollte. Es gibt wirklich nur eine Person, die ich als Freundin bezeichnen kann, der Rest ist einfach nur falsch.

✦ Es gibt zudem viel Durcheinander auf der Arbeit. Kurz vor Monatsende und quasi dem Wechsel der neuen Teamleitung gab es eine Umstrukturierung der Grafiker. Jap, ich sollte eine neue Teamleitung bekommen und war so gehyped, endlich mal was beigebracht zu bekommen und jemanden zu haben, der Motivation hat, mir Wissen zu vermitteln (das hatte ich bei meiner vorherigen Teamleiterin leider nicht). Doch es kam anders und natürlich ist die neue Struktur unter uns Grafikern mehr als nur Müll.
Es gibt keine Teams, die sich auf eine Aufgabe spezialisieren, sondern wir werden nach Auftraggeber aufgeteilt. Somit übernimmt auch keiner die Leitung der Teams, sprich: Ich habe keinen Ansprechpartner für Fragen, Aufgaben etc.
Ich war nicht davon begeistert, ich wollte ungern mit unsympathischen Leuten in einem Team sein. Als ich dann am Morgen meine Emails checkte, sah ich dann die Auflösung meines neuen Teams und hätte am liebsten Freudensprünge gemacht: Eine Festkraft war dabei, mit der ich persönlich viel zu tun habe! Ich war unglaublich happy und sie genauso.
Doch dann der Schlag ... die Woche drauf wurde ich in ein anderes Team gesteckt, die Perso wollte es so. Und jetzt habe ich Leute um mich rum, die ich nicht kenne.

































Der Monat fing recht normal an und endete mit der Frage, was in Zukunft bei mir passieren wird. Er war zugegeben ein Gemisch aus vielen Gefühlen und ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich derzeit nicht oft schlechte Laune habe. Ich meide im Moment gerne Gesellschaft, weil mich fast jeder nur nervt, selbst mit der kleinsten Frage. Sogar mein bisheriges Team.
Ich bin gespannt, was aus den neuen "Teams" wird, auch wenn es mehr oder weniger eine Beta ist, finde ich es bedenklich, in dieser Zeit keinen wirklichen Ansprechpartner zu haben.
Aber wir sind einfach mal optimistisch, auch wenn's schwer fällt.


Sonntag, 25. Februar 2018

tradigital #02: Reyna und der magische Himmel



Eine kleine Weile ist seit dem ersten Artikel von der tradigital-Reihe vergangen, trotz dass ich im Januar recht fleißig im digitalen Bereich war, war die Lust, ein Bild exakt digital nachzuzeichnen, eher mau.

Dafür habe ich aber am Freitag eins angefangen, da ich zeichnen wollte, aber keine Ideen hatte, und bin heute Nacht  damit fertig geworden. Es ist das Bild von meiner Reyna.


Ich muss zugeben, die digitalen Lines kommen nicht an die traditionellen ran. Ich bin im digitalen Outlinen eine Niete und ich denke, meine Lines werden niemals so schön wie im traditionellen Bereich mit dem Kulli aussehen. 😄

Dafür mag ich den Hintergrund sehr. Das Gras war digital weitaus angenehmer zu zeichnen und ging gefühlt flotter von dannen, vor allem sind die Ebenen hier echt wahrer Luxus ...ich konnte das Gras hinter Reyna so super zeichnen, ohne Angst haben zu müssen, sie grün anzumalen.

Zudem finde ich, dass der digitale Himmel eine ganz andere Wirkung als der traditionelle hat. Ich kann nicht beschreiben was genau, somit hoffe ich, ihr versteht was ich meine. 😄

Hier nochmal das digitale Bild in voller Größe:


Und nun müsst ihr mich entschuldigen. Die Schule ruft, ich muss noch Stuff heute für ein EDV-Projekt zeichnen und Drucktechnik steht auch noch an.


Donnerstag, 1. Februar 2018

Meine Februarpläne 2018


✦ Ab diesen Monat wird es mehr oder weniger stressig auf der Arbeit, da eine Festkraft 1,5 Monate Urlaub haben wird ab ungefähr Mitte des Monats. Yay, ist ja nicht so, dass wir nicht eh schon unterbesetzt sind. v_v

✦ Zudem will ich endlich mal meine lang ersehnte Fotowand haben ... der größte Teil der Fotos ist bereits bearbeitet, aber irgendwie hab ich mich dann nicht mehr weiter dran gesetzt. xD 

✦ Ich treffe mich mit Freunden am 10. Februar abends zum Essen (was auch sonst). Mit Sicherheit wird es wieder eine lustige Runde, auch wenn der ein oder andere fehlen wird. 

✦ Gleichzeitig muss ich am selben Wochenende unglaublich viel für den 3D-Blockunterricht lernen, da eine Prüfung ansteht und ich keinesfalls schlechter als Zwei sein möchte ... es geht doch nichts über eigenen Leistungsdruck~. Ne im Ernst, ich möchte nicht schlecht sein. Glücklicherweise wissen wir bereits, was in der Prüfung dran kommt und aufgrund eines Workshops in der Firma habe ich auch ein Handout mit jedem einzelnen Schritt. c: 
Vorbereiteter geht's echt nicht!

✦ Zudem werde ich auch noch innerhalb des gleichen Wochenendes und auch die nächsten Wochen für Drucktechnik lernen. Es ist verdammt viel Stoff und leider kann ich mich dafür überhaupt nicht begeistern. I'm sorry.

✦ Am 15. habe ich meine 3D-Prüfung und hoffentlich wird alles super verlaufen. 

✦ Die Woche drauf schreibe ich am 20. die Englisch-Klausur. 

✦ Meine Mama hat am 25. Geburtstag und hoffentlich schaffe ich es in all dem Lernstress, für sie das in die Tat umzusetzen, was in meinem Kopf herum schwirrt.

✦ Am 27. steht dann auch Drucktechnik an. Zudem ist an dem Tag auch Abgabe eines EDV-Projekts, bei dem es eine Menge Vorbereitung und Kreativität bedarf. Zum Glück steht das Konzept bereits und ich muss das nicht alleine machen, aber an einer ausführlichen Skizze komme ich nicht vorbei. 


Mittwoch, 31. Januar 2018

Mein Januar 2018



✦ Mein Januar startete damit, dass ich zusammen mit Sarah in das neue Jahr 2018 startete. Wir feierten Silvester bei ihr zu Hause, am "Morgen" (wir schliefen bis 14:30 Uhr ungefähr) wurde ich dann vom Kater geweckt (nein, nicht von Saufen oder ähnlichem, sondern von tatsächlich einem Tier) und es gab zudem Pfannkuchen.

✦ Endlich hatte ich Urlaub, am 8. fing er an, jedoch bekam ich schon direkt nach Feierabend am Freitag zuvor so kreativen Überschuss. Passend! Insgesamt war mein Urlaub wundervoll, ich habe nicht viel draußen gemacht außer eine Longboardpartie mit Miri durch Frankfurt (11. Januar), aber sonst blieb ich absichtlich mal zu Hause, um runterzukommen und zu entspannen.
Mein neuer PC wurde eingerichtet, ich habe viel digital wieder gezeichnet, ein neuer Header entstand, Nutyes' Geschenk wurde in die Praxis umgesetzt und ich habe auch gezockt. Und viel geschlafen. 

✦ Nutyes entführte mich in die Welt des Streamens am 9. Januar. Derzeit fand nur ein Teststream statt, mal schauen, ob ich demnächst mal einen Tag finde, indem ich streame. Aber setzt eure Erwartungen nicht zu hoch, ich werde nur mein Zeichenprozess aufnehmen und weder camen noch dabei reden. 

✦ Ich bekam endlich meinen Auftrag am 10. Januar fertig.
✦ Am 16. fing für mich wieder der Alltag an, eingeleitet von der Schule. 

✦ Meine Lieblingsazubi und ich schafften an einem Freitagabend einen Rekord im Skypen: 7,5 Stunden haben wir miteinander "geredet" - wir haben eigentlich nur zusammen Videos geschaut, zusammen einen neuen YouTuber entdeckt, den wir beide mega feiern und ansonsten noch über unsere Firma ein bisschen gelästert. :'D Arbeitskollegen unter sich.

✦ Mit Sicherheit habe ich mich genauso auf den Tag gefreut wie die eigentliche Person selbst ... Nutyes feierte ihren Geburtstag am 24. und ich habe mir für diesen Anlass etwas Besonderes ausgedacht. Neben Süßigkeiten, einer (selbst gemalten) Geburtstagskarte sowie einer kleinen Zeichnung gab es das hier:


Ein Pulli mit selbst gezeichnetem Motiv sowie noch einem zusätzlichen Druck auf der "Rückseite". Am Ende fand ich die Idee so cool, dass ich ihn mir nochmal für mich selbst bestellt habe xD.
Was gut war, denn der Pulli ist unglaublich flauschig innen. Allerdings ist es für mich selber etwas weird, etwas zu tragen, was von einem selbst kommt. Trotzdem: Ich mach das demnächst wohl öfters, eigene Kleidung ist irgendwie cool. *-*
In der Schule habe ich zudem auch schon von einer Mitschülerin Komplimente für das Kleidungsstück bekommen. c:
Hoffentlich hast du mit dem Flauschepulli in Zukunft ein Entscheidungsproblem weniger morgens, Nutyes. 💜

✦ Am selben Tag habe ich Reyna offiziell in mein OC-Team aufgenommen.

✦ Es gab auch eine Veränderung in meinem Team auf der Arbeit diesen Monat ... am 29. wurde der Azubi aus dem 2. Lehrjahr rausgezogen und dafür durch einen aus unserer Pausengruppe ersetzt.
Derzeit eher nicht wirklich eine Entlastung, da er gestalterisch echt viel nachzuholen hat.

✦ Dafür bekamen wir noch am 31. eine Festkraft dazu, da wir Erstlehrjahr-Azubis Dienstag alle zusammen Schule haben und somit die Hälfte des Teams nicht da ist.











































Insgesamt war der Monat gut und relativ entspannt, meine absoluten Highlights waren mein Urlaub sowie Nutyes' Geburtstag! Es hat mir echt mega Spaß gemacht, den Pulli zu entwerfen und bin nach wie vor mega proud auf das Motiv. c:
Zudem hab ich diesen Monat viel mit meiner Azubi-Freundin geskypet und wir haben zusammen YouTube-Videos geschaut, unser Rekord liegt bei 7,5 Stunden.
Zudem hab ich wieder die Motivation zum digitalen Zeichnen gefunden., traditionell bin ich auch ein Stück voran gekommen. In Zukunft werde ich wohl eher nach Kulli anstatt nach Fineliner greifen, wenn Outlines gemacht werden. Es sieht einfach viel besser aus.
Hoffentlich wird der Februar genauso positiv, auch wenn Karneval ansteht und ich damit so gar nichts mit anfangen kann. v_v Ich freue mich schon auf die ganzen Konfettigrafiken auf der Arbeit ... nicht.


Mittwoch, 24. Januar 2018

Es wird magisch im Team


Erinnert ihr euch noch, als ich vor einer ganzen Weile überlegte, einen neuen OC in mein Team aufzunehmen? Jay ist fast ein Jahr her und ja, aktuell zeichne ich kaum was mit meinen eigenen Charakteren, aber das soll sich in Zukunft bessern, versprochen!

Im Oktober habe ich in einem Artikel diese Skizze angehängt: 


Ein Elfenmädchen, was mich ein bisschen an meine Myndee erinnert. Ich konnte von ihr nicht loslassen, zu sehr mochte ich das Charakterdesign und beschloss, sie ein wenig auszuarbeiten.


Ihr Outfit veränderte sich, sie bekam einen Stab und nun kann man erkennen, dass sie eine Magierin ist. Aber ich war noch nicht zufrieden, mich hielt das Outfit ab und so vergaß ich sie irgendwie nach und nach. 

Doch wirklich aus dem Kopf ging sie mir nicht, denn vor ein paar Tagen beschloss ich, sie nochmal komplett auszuarbeiten und somit hundert Prozent happy mit ihr zu sein.

Ich lade das mit besserer Quali ins Atelier hoch ‒ das Licht abends in meinem Zimmer ist ugly
Der Rock hat sich verändert und wurde schlichter, zudem trägt sie bauchfrei. Und es kam eine Schleife hinten dazu.
Wundert euch nicht wegen der Augenfarbe, hab bei meinen Aquarellstiften leider nicht so ein Grün wie bei dem colorierten Bild zuvor.

Ihr Name? Ich gebe zu, ich hatte kurze Zeit nach dem zweiten Entwurf durch Twitter eine Idee und fand den Namen, den ich dort aufgriff, passend zu ihr. 
Aber ich wollte mich weiter umhören, damit ich mir auch am Ende sicher sein kann, für was ich mich entschied. Aber ich kann mich einfach nicht davon trennen und so entscheide ich mich hiermit: Ihr Name ist Reyna (hierbei wird das "ey" wie das englische "Ey" ausgesprochen). 

Kurz zu ihrer Person:
Reyna ist die jüngere Schwester von Myndee, ebenfalls eine Elfe und der Schwerpunkt ihrer Magie liegt in der Natur, weswegen sie auch einen Blätterrock trägt und ihr Stab einen auch sehr stark an eine Pflanze erinnert. 
Im Gegensatz zu Myndee benötigt sie zwar keine Kugel zum Zaubern, dafür aber den Stab. Außerdem befindet sich ihre Zauberkraft noch im Anfangsstadium und ist somit nicht so ausgereift wie ie ihrer älteren Schwester.

Es folgen mit Sicherheit demnächst noch viele Bilder mit Myndee und ihrer kleinen Schwester ‒ ich liebe das Duo jetzt schon. xD 


Freitag, 12. Januar 2018

Die erste traditionelle Zeichnung 2018!

Ich weiß nicht genau, wie es dazu kam, jedenfalls wurde ich auf der Arbeit von meiner Lieblings-Arbeitskollegin aka Azubi angesprochen, ob ich denn nicht ihr Pferd zeichnen könnte. 
Natürlich habe ich sofort eingewilligt und einige Tage später schickte sie mir dann auch zwei Fotos als Vorlage (die ich aber nicht hier hochlade, weil ist so).

Sie musste sich allerdings noch ein paar Wochen gedulden (weil Freizeit, well, was ist das), aber letzte Nacht schaffte ich es in ca. fünf Stunden etwas für sie zu erschaffen.


Vom Foto habe ich mir nur die Pose des Ponys abgeschaut, der Rest war reine Kopfsache. Um ehrlich zu sein war ich so vertieft im Zeichnen bzw. Malen, dass ich nur drei Fotos vom Prozess gemacht habe. Shame on me, ich weiß. 

Die Blumen und Blätter am Rand dienen als Rahmen und kamen eigentlich nur zustande, weil die linke Seite sonst so leer gewesen wäre. Sofort kam mir die Idee, einfach Pflanzen davor zu machen, als würde man durch ein Gebüsch schauen. 

Im Gegensatz zum Pony habe ich diese dann auch noch mit Fineliner nachgezeichnet und mit Copics coloriert, der Rest des Bildes wurde mit Aquarellstiften und -farben gezeichnet/gemalt (Pony Stifte, Hintergrund Farbe).

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(Ich werde es vermutlich für das Atelier nochmal besser fotografieren)

Letztendlich bin ich super zufrieden mit dem Bild – so zufrieden, dass ich es nur mit schwerm Herzen der Auftraggeberin überreichen kann. 😟

Aber ich finde die Stilmischung interessant, hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich mag die Farbwelt.
Mal sehen, wie die Reaktion der Azubi sein wird. In Whatsapp hat sie schon mit "Voll cute" geantwortet, aber mal sehen, wie sie live reagiert. I'm excited.
Kleiner Fun Fact: Das ist mein erstes traditionelles Bild in diesem Jahr! 😄


Dienstag, 9. Januar 2018

Showtime für den Frühling!

Zurzeit bin ich so produktiv wie noch nie, ich hab gestern zwei Projekte fertig bekommen. Das eine ist noch geheim und sollte am 11. per Post dann bei mir ankommen ‒ ich hoffe es, denn ich hasse Warten af. xD

Und das andere, das seht ihr ja gerade ‒ ein neues Blogdesign. Mehr oder weniger.

Ich muss ehrlich sein, ich hatte am Anfang eigentlich ein anderes Konzept, es sollte schlicht werden, aber irgendwie wollte ich mehr zeichnen als nötig und so kam dieses Frühlingsmotiv zustande.

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Am Hintergrund habe ich ziemlich gehangen, ich wollte eigentlich im Hintergrund Blumen haben (quasi als Erklärung, wieso mein Abbild eine Blumenkette trägt und nein, das ist nicht Chibi-Julie. Das bin diesmal wirklich ich, also so in etwa sehe ich aus xD). Letztendlich ist es eine Berglandschaft geworden.
Den Hintergrund habe ich so detaillos wie möglich gezeichnet, damit es nicht so überladen wirkt.

Anschließend Photoshop geöffnet, mit der Sättigung und Tonwertkorrektur herumgespielt und schließlich bei den Colour Lookups (Filter) geschaut, ob ich das noch mehr ins Lilane bringen kann.

Letztendlich bin ich mega zufrieden, es ist mal etwas anderes und wirkt nicht so langweilig auf Dauer, außerdem mag ich die Unschärfe von dem Schilf. :D 

Für den Hintergrund nahm ich einfach die Landschaft ohne mich, passte den Ausschnitt an und legte noch einen Weichzeichner darüber, damit es sich bei der Gesamtwirkung des Blogs nicht so in den Vordergrund drückt. 
Allerdings musste ich mit CSS noch ein wenig nachhelfen, da die Hintergrundgrafik nicht komplett aufgelöst wurde und Blogger sie kachelte. 
Zum Glück war dies eine Sache von Sekunden und der Blog ist nicht explodiert. 


Das restliche Design habe ich so gelassen, denn das Lila der Schriften etc. kann man eigentlich direkt mit übernehmen.
Vielleicht passte ich das helle Lila noch ein wenig an, aber an sich bin ich richtig happy.

Wie findet ihr das "Frühlingsdesign"? Eure Meinung würde mich interessieren, die könnt ihr gerne in den Kommentaren da lassen. c:



Sonntag, 7. Januar 2018

Von Zeichentusche zu Pixeln


Das ist der erste Artikel, der von meinem neuen PC namens Hulk geschrieben wird. Wieso der Name? Ganz einfach: Das Teil wiegt locker so viel wie Hulk, ich kann das nicht mal 'nen Zentimeter verschieben. xD 

Ich hab gestern also erstmal alle Programme drauf gezogen, die ich brauche und auch gefühlt die halbe Adobe Cloud runter geladen ‒ die Tage kommen sicher noch die Spiele drauf, aber eins weiß ich: Mit Sicherheit werde ich den halben Urlaub am PC verbringen, da ich ihn jetzt schon abgöttig liebe. q_q Der Lüfter ist so schön leise! 

Das Zeichnen wurde ebenfalls getestet, da ich noch ein Bild seit einer Woche oder so offen hatte und es unbedingt beenden wollte. Man könnte es mehr oder weniger als ein Redraw bezeichnen.
Bloß, dass das Original traditionell mit Zeichentusche gezeichnet wurde und das aktuelle mit dem Grafiktablett entstand. 😄


Nochmal in voller Größe: 

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Ich selber bin super zufrieden mit dem Bild, auch wenn ich das Gefühl hab, dass ich bei Röcken eine Art Metallschattur derzeit mache. Aber ich mag diesen Zeichenstil so. °-° 
Beim Hintergrund habe ich eine Vorlage als Hilfe genommen, das Glitzern auf der Meeresoberfläche war eine Spielerei mit einer Textur, die mir aber doch ziemlich gefiel. 
Die Haare habe ich übrigens auch nochmal schöner gezeichnet, da sie mir in glatt überhaupt nicht gefielen. 

Ist doch ein super Start in den Jahr ‒ dafür, dass ich 2018 digital mehr machen möchte, ist der Fun Fact lustig, dass meine erste Zeichnung per Grafiktablett angefertigt wurde. c: 

Montag, 1. Januar 2018

Meine Januarpläne 2018

✦ Mein Januar startet recht positiv: Vom 8. bis 15. habe ich frei und kann endlich mal die Dinge tun, auf die ich Lust habe. 
Folgendes steht derzeit auf der Liste: 
Kleines Designwechsel des Blogs (zumindest ein neuer Header ist in Planung, der Rest wird wahrscheinlich nur angepasst), ein Zeichenauftrag muss gemacht werden sowie eine Hausaufgabe in 3D für die Schule. Ansonsten noch das ein oder andere, was top secret bleibt. Oh, und ich muss die Unterlagen für den Führerschein beim Rathaus abgeben!
Mit Miri geht es zudem hoffentlich longboarden.

✦ Vom 12. bis 14. Januar werde ich mich in Marburg bei Marisa befinden. Unser Plan: Schwimmen gehen und einfach mal ein bisschen runterkommen. Das war zumindest mein Wunsch 😊 (lustig, letztes Mal war sie es, die schwimmen gehen wollte, um ein bisschen zu entspannen).

✦ Die Schule beginnt am 16. wieder für mich.

✦ Am 24. Januar hat mein Lieblingsmensch und Ladekabel Nutyes Geburtstag! 

✦ Ich werde demnächst auch mal meinen neuen PC komplett einrichten, auch wenn ich das auf den Tod hasse. Aber hey, irgendwann will ich das nice Teil auch irgendwann nutzen können ... aber ich freue mich schon auf all die Projekte, die ich mit ihm durchziehen werde. 💜

Sonntag, 31. Dezember 2017

Das Jahr 2017 in Text


 

Ein entspannter Start ins Jahr 

Aufgrund meiner Winterferien startete ich entspannt in das Jahr. Ich zeichnete viel, vor allem mit meinen Copics, und schaute gefühlt jeden Abend mit Nutyes einen Film nach dem anderen.
Am Anfang des Jahres kamen Miri und ich zudem auf die Idee, mal gemeinsam mit den anderen aus der Gruppe im Sommer wegzufahren – zu dem Zeitpunkt war Berlin unser Ziel, einige Wochen später kamen wir dann noch auf den Einfall, einen Van zu mieten und einen kleinen Roadtrip zu veranstalten. Im Laufe der Monate änderte sich dann aber die Planung.

Meine Ferien gingen zu Ende. Am 12. Januar musste ich eine mündliche Prüfung in Englisch halten, die am Ende mehr Chaos als sonst was wurde. Meine Partnerin wurde krank, ich stand da und musste mir jemanden als Ersatz suchen. Schwieriger, als anfangs gedacht, denn keiner hatte Lust, zweimal die Prüfung halten zu müssen. Am Ende stellte sich dann doch eine Mitschülerin zur Verfügung und ich war ihr echt dankbar, denn etwas genervt war ich von der Situation schon.

Am 24. Januar feierte Nutyes ihren Geburtstag und anders wie die Jahre zuvor, schickte ich ihr zum ersten Mal einen Brief. Klingt am Anfang vielleicht lame, aber es steckte viel Herzblut hinter dem, was sich im Umschlag befand und umso glücklicher war ich, wie sehr Nutyes das berührt hat.

Die Wochen vergingen und im Februar erhielt ich mein Halbjahreszeugnis. Ich war zufrieden mit meiner Leistung, doch mich quälte die Frage, wie es nun weiter gehen sollte. Mir blieben nur noch wenige Monate, bis sich meine Zukunft für die nächsten Jahre offenbarte. 


Entscheidungsängste

Ich fühlte mich zwischen zwei Stühlen gedrängt: Ausbildung oder Studium?
Um ehrlich zu sein hätte ich die Antwort „weder noch“ gewählt, denn wenn es nach meinem Kopf gegangen wäre, hätte ich am liebsten noch einige Jahre Schule drauf gesetzt. Ich wollte nicht einen neuen Lebensabschnitt beginnen – ich ging gerne in die Schule, schließlich hatte ich jeden Tag meine Freunde um mich herum. Ja, die 12. Klasse war stressig und manchmal ätzend, aber ich war wirklich zufrieden und glücklich mit meinem aktuellen Leben.
Nicht nur mit meiner Stimme im Kopf, sondern auch zu Hause wurde ich immer öfters mit dieser Frage konfrontiert und anfangs gab ich nie wirklich eine klare Antwort darauf, ich wollte mich vor dieser Entscheidung drücken … doch irgendwann, da entschied ich mich dann doch für das Studium, aus dem Grund, weil ich mich zum Arbeiten noch nicht bereit gefühlt habe.

Um die Prüfung für das Studium zu bestehen, musste ich eine Mappe vorlegen. Also verbrachte ich meine Freizeit neben dem Vorbereiten aufs Abitur oft mit Malen.

Die letzten Atemzüge Schulalltag

Die Zeit vor den Abschlussprüfungen von März bis Mai war insgesamt sehr bunt und ereignisreich. Ich war sehr viel unterwegs, ob nach der Schule oder an Wochenenden. Zusammen mit meinen Freunden ging ich abends essen und/oder Cocktails trinken, übernachtete des Öfteren bei Sarah und war hin und wieder froh, mal von Samstag auf Sonntag wieder im eigenen Bett schlafen zu können.

Im April flatterte außerdem der Brief von der Hochschule ein. Ich wurde zur „Begabtenprüfung“ (im Nachhinein ein ekelhaftes Wort, aber ja, so nennen sie es dort) eingeladen. Die Zeit wurde weniger, ich machte mir immer mehr Druck, meine Mappe fertig zu kriegen. Aber manchmal war es schwer und man befand sich in einem Loch, wenn die Bilder Persönlichkeit und Gefühle ausdrücken sollen.

Der Mai war sehr vollgepackt und ich hatte keinerlei Zeit, mich von einer Aktion zu erholen, da gerade in dem Moment die nächste anklopfte.
Anfang des Monats standen die Abschlussprüfungen an, zu meiner Überraschung war ich jedoch weniger nervös, als die Jahre zuvor. An der Deutschprüfung hatte Miri ihren 18. Geburtstag, und ich glaube, ich hatte noch nie so ein cooles Geburtstagsgeschenk gemacht. Zusammen mit Sarah haben wir ihr ein Fotobuch von all unseren Erlebnis gemacht, ich hab’s noch gestaltet und hier und da Gedanken und Bemerkungen dazu geschrieben – ich finde das Buch nach wie vor um ehrlich zu sein toll, am liebsten hätte ich es selber behalten.

Die Prüfungen liefen problemlos ab, weswegen unsere Gruppe am letzten Prüfungstag erstmal zur Feier des Tages in eins unser Stammlokale essen ging. Im schönsten Sonnenschein sicherten wir uns einen Tisch draußen, schlugen uns die Bäuche voll und waren froh, dass die nächsten Wochen entspannender werden als diese.

Und ja, sie waren mehr als entspannend! Nach und nach wurde der Unterricht immer lockerer, die Lehrer schauten mit uns Filme oder ließen uns Skipbo spielen. Inzwischen assoziiere ich dieses Kartenspiel mit dem Fachabi, weil ich es davor nie gespielt habe. In einer Deutschstunde durften wir auch raus gehen, sofern wir Lust hatten. Die Zeit nach den Prüfungen war insgesamt ziemlich cool – auch, wenn man nichts gemacht hat, man konnte bei schönstem Wetter draußen sitzen und gemeinsam chillen.
Die Mottowoche war auch super lustig und mir war es überhaupt nicht peinlich, in seltsamen Outfits in der Schule herum zu laufen, schließlich haben die Freunde ja auch mitgemacht.

Am 26. Mai passierte es jedoch: Das, wovon Miri und ich Anfang des Jahres fast durchgehend geträumt hatten, wurde Umsetzung. Miri, drei andere Freunde und ich setzten uns zusammen und suchten uns eine Ferienwohnung in Friedrichshafen raus. Ja, wir fuhren zusammen in den Urlaub! Ich hätte niemals damit gerechnet, mit 18 schon alleine wegzufahren. Aber ja, bereits am nächsten Tag bekam ich direkt nach dem Aufwachen von Sarah die freudige Nachricht, dass wir die Wohnung bekommen haben und vom 5. bis 8. Juni on the road sein werden!

Der 30. Mai war mein letzter Schultag.

Vier Verrückte, eine Reise

Die Tage bis zum 5. Juni zogen sich gefühlt, ich hatte so Fernweh und die Reiselust wollte mich nicht loslassen. Monatelang hatte ich mich darauf gefreut, endlich wegfahren zu können, und ich stand mit Freude an jenen Tag auf. Die Autofahrt war alles andere als nervig und kam mir auch nicht lang vor.
Insgesamt würde ich die Tage am Bodensee nicht als Urlaub, sondern eher als kleine Reise bezeichnen – wir haben Friedrichshafen erkundet, waren einen Tag in Lindau und verbrachten einen regnerischen Tag im Schwimmbad. Ja, wir waren auch im Bodensee „baden“, allerdings nicht lange, weil kalt.


Ich bin echt froh darüber, mit meinen Freunden das mal gemacht zu haben (und vor allem aus eigener Tasche, das ist noch ein viel tolleres Gefühl!) und hab schon mehr als einmal gesagt, dass wir nächstes Jahr definitiv ins Ausland müssen – hoffentlich klappt das, geldtechnisch sollte das ja kein Problem sein diesmal.

Bin ich begabt genug?

Nach dieser kleinen Reise musste ich aber wieder zurück in den Ernst des Lebens – die Begabtenprüfung kam immer näher, näher als mir lieb war. Und ich hatte noch einige Dinge vor mir. Ich hatte eigentlich insgeheim gehofft, in den vier Tagen am Bodensee vielleicht irgendwie noch ein bisschen Inspiration zu finden, aber mein Kopf wollte einfach nicht mehr.
Am 12. war es dann soweit – die Prüfung. Die Aufgaben verunsicherten mich, ich hatte irgendwie überall Unklarheiten anfangs, außerdem konnte ich mich überhaupt nicht konzentrieren. In der „Halle“ waren für mich viel zu viele Menschen, zudem mussten wir an Biertischgarnituren arbeiten. War nicht besonders cool, vor allem quietschten die Bänke teilweise, was mich ziemlich genervt hat. Das einzig Schöne an dem Tag war, dass meine Sitznachbarin nett war und ich mit ihr vor und nach der Prüfung ein wenig reden konnte.
Am Tag darauf folgte die Mappenprüfung, auf diese hatte ich weniger Lust. Bevor es losging, saß ich wie ein Häufchen Elend auf der Treppe und wollte es einfach nur hinter mir haben. Mein Selbstbewusstsein wurde noch winziger, als ich meine gestrige Sitznachbarin auf der Treppe traf, die gerade ihre Prüfung hinter sich hatte und mir erzählte, dass ihre Mappenprüfung aus ihrer Sicht eher schlecht ablief.
Doch länger konnte ich mich nicht davor drücken, nachdem ich aufgerufen und in einen großen Raum geführt wurde, legte ich meine Werke auf einen großen Tisch aus. Geschätzt vier andere Prüflinge waren ebenfalls im Raum.
Die Professoren gingen rum, mir wurden von einem ziemlich seltsame Fragen gestellt und bei ein oder zwei wusste ich nicht wirklich, was ich antworten soll. Ich verstand die Frage teils nicht mal.
Als die Prüfung fertig war, packte ich einfach nur meinen Kram zusammen und wollte raus aus dem Gebäude – ich war einfach nur froh, diese Last von meiner Schulter zu haben, aber irgendwie wusste ich, dass ich nicht wirklich Glanzleistung gebracht habe.

Zeit, sich zu verabschieden

Für mich war der 22. Juni einer der schönsten Abende überhaupt in diesem Jahr. Zusammen mit meinen Freunden haben wir bei mir zu Hause gegrillt, waren im Pool und hatten einige schöne Stunden zusammen. Es war warmes Sommerwetter, das Essen war super und sättigend und traurigerweise war es der letzte (private) Abend in diesem Jahr, an dem wir alle zusammen saßen.

Am 28. Juni fand meine Abschlussfeier an der Schule statt. Es fühlt sich im Nachhinein immer noch seltsam an, aber der Tag war wunderschön. Und traurig. Zugegeben, keiner hat geweint, aber schon damals wollte ich nicht, dass diese unfassbar geile Zeit ein Ende findet. Leider kann ich noch nicht durch die Zeit reisen, somit bekam ich mein Zeugnis ausgehändigt, wurde von den meinen Lehrern verabschiedet und hatte noch ein paar schöne Stunden mit meiner Klasse.
Der Abend fand bei Nina ein Ende, da Miri und ich bei ihr übernachtet haben.

Was ich lernte: Dass Pläne für den Arsch sind

Ich checkte am Tag darauf im Internet mein Ergebnis von der Begabtenprüfung und mein negatives Gefühl, was mich seit der Prüfung verfolgte, wurde Wahrheit: Ich hatte nicht bestanden.
Ich war nicht wirklich enttäuscht, schließlich hatte ich keine große Hoffnungen, mich machte es eher mehr sauer, dass mein Vater sich auch die Erlaubnis nahm, mal eben in meine Ergebnisse zu schauen (da ich mich mit ihm gemeinsam auf der Seite der Hochschule registriert hatte, wusste er leider meine Einloggdaten. In diesem Punkt vertraue ich ihm nie wieder). Immerhin ist das mein Ding, er kann nachfragen, aber einfach schnüffeln geht gar nicht.

Danach war ich weniger draußen, ich wurde dazu genötigt, mich um meine Zukunft zu kümmern. Mein Vater machte mir Druck und zwang mich dazu, mich neben Stellen zu Mediendesign für Dinge zu bewerben, mit denen ich um ehrlich zu sein nichts anfangen kann. „Damit verdienst du du gut Geld.“, waren seine Argumente, die mich aber nicht überzeugen konnten. Viel Geld zwar schön und gut, aber ich möchte einen Tagesinhalt haben, der mich erfüllt.
Umso erleichternder war es für mich, als ich einen Anruf aufs Handy bekam. Jemand aus einer Firma, bei der ich mich beworben hatte, lud mich für ein Vorstellungsgespräch und Probetag ein. Ich war happy und hatte das Gefühl, dass es bergauf ging. Zwar konnte ich mich immer noch nicht damit anfreunden, eine Ausbildung zu machen, aber ich wollte auf keinen Fall irgendwas nachgehen, zu dem mich mein Vater nötigt. 

Mein neuer Lebenabschnitt

Am 13. Juli war es soweit – ich fuhr alleine nach Frankfurt und stellte mich der Firma vor. Der Tag war sehr angenehm, da mehr Wert auf meine praktischen Fähigkeiten gelegt wurde. Aufgabe war, ein Plakat zu Oktoberfest zu gestalten (passte gerade von der Zeit her ganz gut).
Ich wurde von zwei jungen Grafikern betreut, bei denen ich mich aber um ehrlich zu sein nicht wirklich wohl gefühlt habe. Ständig hatten sie an meiner Gestaltung etwas zu meckern, was mir ein schlechtes Gefühl gab. Immer mehr redete ich mir ein, schlecht zu sein, bis ich auf einmal vom Azubibeauftragten (der mich angerufen hatte) aus der Arbeit rausgeholt wurde. Er quatschte mit mir, stellte mir einige Fragen und holte dann einen anderen Grafiker ran, den er mir vorstellte.
Der Neue war mir sofort sympathisch, erst recht, als er mein Plakat sah. Nachdem ich noch etwa eine Stunde daran weiter arbeiten durfte und er drüber schaute, empfiehl er mich für die Probewoche – die letzte Runde. Ganz ehrlich, ich wäre ihm in dem Moment am liebsten um den Hals gefallen, so dankbar war ich ihm dafür.

Die Probewoche fand vom 17. bis 21. Juli statt und ganz ehrlich: Es war nicht schön. Echt nicht. Ich kannte niemanden, fühlte mich verloren und fragte mich des Öfteren, ob es das Richtige ist.
Ich vermisste meine Freunde, die Schule, die Pausen und auch die vielen Hausaufgaben. Die Aufgaben, die ich anfangs bekam, fand ich auch unterfordernd: Freistellübungen mit dem Pfadwerkzeug und Tutorials zu Retusche anschauen und anschließend üben. Zu was werde ich getestet?
Anschließend wurde mein Betreuer gewechselt, der neue Betreuer testete meine Kenntnisse zu Plakatgestaltung und Infografiken. Bei beidem hatte ich durch die Schule und mein Praktikum schon Vorkenntnisse und er war überrascht, wie schnell ich mit den Infografiken fertig wurde. Gleichzeitig fand ich auch Anschluss und verbrachte meine Mittagspausen mit zwei anderen Azubis. Langsam fühlte ich mich etwas wohler, aber wirklich besser ging es mir nicht.
Am 20. Juli wurde ich schließlich in die Personalabteilung gerufen und bekam dort meinen Ausbildungsvertrag ausgehändigt. Mir wurde anschließend für die Woche vom 24. bis 28. Juli ein vergütetes Praktikum angeboten, was ich sofort angenommen habe – zum einen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, und zum anderen, weil Geld toll ist.

Ich lernte dann in der Praktikumswoche meine zukünftige Teamleitung kennen, mit der ich anfangs aber noch nicht wirklich viel zu tun hatte. Während des Praktikums schaute noch mein Betreuer aus der Probewoche über meine Sachen, erst ab dem 1. August wurde ich sozusagen so langsam zu meiner Teamleitung übergeben.


Aller Anfang ist schwer

Doch der August war kein angenehmer Monat für mich – ich wollte nicht diesen Lebensabschnitt leben, ich suchte vergeblich die „Zurück“-Taste, die mich in das Jahr 2016 bringt. Irgendwie konnte – nein, wollte trifft es eher – ich mich damit nicht anfreunden, jetzt in Frankfurt zu sein. Ja, ich fühlte mich unwohl in der Firma. Und das, obwohl es mein Traumberuf war.
Die Tatsache, dass viele auf meinem jungen Aussehen herum hackten, machte es nicht besser: Meine Teamleitung, andere Azubis und Kollegen, dessen Namen ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste. Ich hatte immer mehr das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
In den Pausen wünschte ich, dass meine Freunde bei mir wären (die teilweise aufgrund von Ausbildung oder Studium mehr als zwei Stunden Zugfahrt wegziehen mussten), da ich mich mit den  Leuten irgendwie nicht anfreunden konnte und wollte. Abends im Zug erinnerte ich mich oft an die Erlebnisse der letzten Monate, als ich noch zur Schule ging und musste ungelogen oft mit den Tränen kämpfen.
Ja, ich war ein kleiner emotionaler Scheißhaufen zu der Zeit, denn selbst wenn ich zu Hause angekommen war, konnte mein Kopf nicht abschalten.
Dass ich sowohl blog-, als auch zeichentechnisch nichts zustande brachte in dem Monat, machte meine Lage nicht besser. Ich war antriebslos, sobald ich um 19 Uhr nach Hause kam, war ich fertig von dem Tag  und wollte nur noch liegen – doch genau das schadete mir eher, als das es mir half.

Als ich mich aber gerade mit meiner Lebenslage angefreundet habe und mich wohl im Team fühlte, kam die böse Nachricht: Meine Teamleitung kündigte Ende August ihre Stelle.
Ich war überhaupt nicht glücklich darüber, im Gegenteil: Was wird denn aus mir nach September? Wer kümmert sich dann um mich? Ich versuchte, mir erst Gedanken zu den Fragen zu machen, wenn es soweit ist, und machte aus den letzten Wochen in dem Team das Beste.

Im September hatte ich die Möglichkeit, eine Homepage nach meinen eigenen Wünschen zu bauen und entdeckte dadurch etwas, was ich liebe und mir Spaß macht. Selbst das Programmieren, was für mich eher abschreckend war, fasziniert mich. Es fühlt sich an wie zaubern.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich inzwischen eine feste Gruppe gefunden, mit der ich meine Mittagspausen sowie Schulpausen verbringe. Aufgrund einem von ihnen und meiner Teamleitung indirekt schaffte ich es, mich wieder aufzurappeln und wieder zu bloggen sowie zu zeichnen. Die Produktivität tat mir wahnsinnig gut, es fühlt sich großartig an, den Blog wieder mit Futter zu versorgen.

Ein neues Team

Schließlich kam der Tag, vor dem ich mich mehr oder weniger fürchtete … am 25. September wurde ich in die neue Abteilung versetzt, die für Thumbs und Banner auf Webseiten zuständig ist. Aufgrund der Sitzplatzsituation war ich überhaupt nicht zufrieden, Arbeiten wurde zur Qual. Ich saß in einem Raum mit der Teamleitung und zwei anderen aus einer anderen Abteilung. Reden? Never. Ich war die Jüngste und fühlte mich wie ein Kleinkind. Der Rest des Teams saß draußen im anderen Raum.
Glücklicherweise wurde nach etwa drei Wochen ein Tisch dort frei und mit viel Überwindung fragte ich die Teamleitung, ob ich dort sitzen darf. Sie sagte glücklicherweise Ja und so saß ich nach wenigen Tagen dort. Seitdem ist die Arbeit zwar angenehmer, jedoch nicht abwechslungsreich.

Seit ich an dem Platz sitze, bin ich fest im Tagesgeschäft involviert. Und anfangs machte es mich verrückt, jeden Tag dasselbe zu machen. Nach dem Aufstehen war ich super unmotiviert, hatte teilweise schlechte Laune und hoffte nur, dass der Tag schneller umging. Ich vermisse Langzeitprojekte, in denen ich mich kreativ austoben kann, Ideen verwerfen muss und am Ende stolz drauf sein kann. Ich vermisse Vielseitigkeit.
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, wünsche mir jedoch trotzdem ein breiteres Aufgabenspektrum, als das, was mir die Abteilung bieten kann. 

Überall, bloß nicht zu Hause

Im November war ich eine kleine Reisefreudige: Ich verbrachte zwei Wochenenden in Mittelhessen. Einmal in der Nähe von Gießen, da eine Azubi (die ich fast als Freundin bezeichnen kann mittlerweile) und ich einen Gronkhabend veranstalteten.
Zwei Wochen später war ich dann in Marburg, um Marisa zu besuchen. Es dauerte echt nicht lange und ich schloss diese Stadt sofort in mein Herz. Im Ernst, wenn ihr die Möglichkeit habt: Schaut euch Marburg an, ihr werdet es nicht bereuen! 
Allerdings enthielt der Monat auch etwas Negatives: Ich war immer genervter von meinem Vater, der immer streitsüchtiger und rechthaberischer wurde. Ganz ehrlich, ich bin inzwischen 19, man kann mich wie einen normalen Menschen behandeln und nicht wie ein Scheißhaufen, also brauchst du dich nicht darüber zu wundern, wenn ich irgendwann nicht mehr mit dir rede.

375 Kilometer weit weg

Mein Geburtstag dieses Jahr war schön. Die Tage davor waren ziemlich nervig und zogen mich sehr runter, weswegen ich glücklich über die Tatsache war, mein Geburtstagswochenende ganz weit weg von all den Problemen zu verbringen (familiär, als auch Arbeit). Bereits freitagmorgens nahm ich den Zug nach Braunschweig und konnte nach all der langen Zeit Leonie mehr als drei Stunden sehen.
Ich bekam nicht wahnsinnig viele Geschenke an dem Tag, aber ganz ehrlich: Ich konnte eine Freundin nach über sechs Monaten sehen und das für eine längere Zeit, das machte mich glücklich genug.
Im Großen und Ganzen tat mir das Wochenende wahnsinnig gut, ich konnte abschalten und hatte einen super Geburtstag. An dieser Stelle danke nochmal an dich, Leo – auch, wenn du es wahrscheinlich nie lesen wirst.

Mein Jahr werde ich zusammen mit Sarah bei ihr zu Hause ausklingen lassen. Es wird vermutlich keine big Party geben, aber wir werden beide unseren Spaß haben. 

Mein 2017 – Himmel und Hölle zugleich

Zusammenfassend war 2017 ein facettenreiches Jahr. Es war schön, aber auch anstrengend. Ab der zweiten Jahreshälfte verlor es den Wow-Effekt, denn ich wurde unsicher und hatte Angst vor der Zukunft. Und ich hatte im August oft mit negativen Gefühlen zu kämpfen, ich hatte sozusagen Heimweh, nur leider befindet sich dieses Zuhause in der Vergangenheit und ist somit nicht zugänglich.
Oft habe ich mich gefragt, ob es mir jetzt für immer so gehen wird, dass ich die Schule und meine Freunde vermisse. Aber ohne die Ausbildung hätte ich niemals den ein oder anderen coolen Menschen getroffen. Mittlerweile hackt keiner mehr auf mein Aussehen rum, im Gegenteil: Sie sind überrascht, wie frech ich bin und austeilen kann, denn anfangs rechnet man bei mir mit sowas anscheinend nicht.
Dennoch hatte dieses Jahr auch seine schönen Seiten: Ich hatte viele bunte Wochenenden, war mit meinen Freunden auf einer kleinen Reise, bestand mein Fachabitur und bin gerade dabei, mein Leben immer weiter aufzubauen. Es ist komisch, dass ich jetzt eine Grafikerin werde. Ich habe die Jahre zuvor mir das zwar immer eingeredet, aber jetzt werde ich es tatsächlich. Holy.
Mittlerweile ist es für mich das Schönste auf der Welt, wenn ich einen Teil meiner Freunde sehe. Inzwischen habe ich es aufgegeben, dass wir uns mal alle zusammen wieder als Gruppe vereinen können.
Zwei Freunde wohnen zwar viele Kilometer weit weg, was aber einen Vorteil hat: Ich sehe mal etwas Neues. Und umso größer ist die Freude, wenn man sich wiedersehen kann.
Danke an jeden, der mich dieses Jahr begleitet hat und mir  dabei geholfen hat, 2017 zu einem mehr oder wenigen guten Jahr gemacht hat. Danke an meine Freunde, die mich immer aufbauen und glücklich machen. Genauso ein Danke an meine Mama, die mich so viel unterstützt hat dieses Jahr.

2018 wird ein gutes Jahr, da bin ich mir sicher. Ich nehme mir keine Vorsätze, aber ich weiß schon, was meine Pläne sind. Ich werde mit Zuversicht in die Zukunft blicken und hoffen, dass alles so läuft, wie ich es mir vorstelle. Und ihr hoffentlich auch!
Denkt dran: Es liegt an euch, wie 2018 wird.